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Test Indesign CS 2

21.06.2005 | 14:17 Uhr

Seit rund anderthalb Jahren gibt es Indesign CS. Seit Mitte Juni 2005 liefert Adobe - zusammen mit dem Komplettpaket Creative Suite 2 - eine erneuerte Fassung namens Indesign CS 2.

Wenig Neues im Interface von Indesign CS 2
Vergrößern Wenig Neues im Interface von Indesign CS 2

Von Irina Leichsenring

Wer heute die Kunst des Layouts neu lernt, ist mit Indesign CS 2 sicher gut bedient. Anders bei denen, die schon zehn oder mehr Jahre im Geschäft sind: Bislang fehlen ihnen einige Details, die sie über die Jahre in Quark Xpress oder in Pagemaker schätzen gelernt haben. Genau dieser Zielgruppe will Adobe diesmal entgegen kommen.

Wenig Neues auf den ersten Blick

Öffnet man Indesign CS 2 zum ersten Mal, sieht man, dass sich eigentlich nicht viel verändert hat. Die Neuerungen verstecken sich meist in den Dialogen, das Programm selbst wirkt so gut wie unverändert. Es gibt genau eine neue Palette: Objektstile. Außerdem gibt es eine zusätzliche Befehlsleiste für die Fans von Pagemaker, die dort die ihnen vertrauten Befehle finden. Nach einigem Suchen finden wir die neuen Menüpunke für Fußnoten und verankerte Objekte.

Eine sehr praktische Erweiterung findet man dagegen mit der Tastenkombination Befehltaste-Eingabe. Es öffnet sich ein Menü (vergleichbar mit Spotlight in Mac-OS X 10.4), das oben rechts eingehängt ist. Hier kann man Teile des Stilvorlagennamens eingeben und so nach dem gewünschten Stil suchen und ihn anwenden. Das Menü ist kontextsensitiv, soll heißen: Die Stilvorlagen, die man über diesen Menü erreicht, hängen davon ab, was man zuvor im Dokument auswählt.

Unsere deutsche Version von Indesign CS 2 zeigt sich angemessen schnell, wie man es von der Vorgängerversion gewohnt ist, und erweist sich als zuverlässig und wenig fehleranfällig. Lästig ist allerdings, dass sich Dokumente der neuen Version anscheinend nicht mehr in den alten Indesign-Versionen öffnen lassen, selbst wenn man keines der neuen Werkzeuge verwendet.

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