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Trekstor Portable WLAN-Hotspot

05.10.2010 | 17:37 Uhr |

Wir testen den handliches WLAN-Router, mit dem man unterwegs eine Internetverbindung über das Mobilfunknetz herstellt und der per Akku mit Strom versorgt wird.

Trekstor Portable WLAN
Vergrößern Trekstor Portable WLAN

Der Trekstor Portable WLAN-Hotspot ist ein WLAN-Router für das Mobilfunknetz und unterstützt die Verbindungsstandards EDGE, UMTS und HSPA. Das Gerät wird über einen Akku mit Strom versorgt, der im Test 4 Stunden und 15 Minuten durchhält, wobei zeitweise zwei Macs und ein iPod Touch gleichzeitig auf das Internet zugreifen. Maximal fünf Geräte können sich gleichzeitig mit dem Router verbinden. Wir verwenden für den Ausdauertest das UMTS-Netz der Telekom, setzen den Router aber außerdem noch mit dem Mobilnetz von Vodafone ein. Die Prepaid-SIM-Karten werden problemlos erkannt, nur wie man die PIN eingibt müssen wir erst per Versuch und Irrtum herausfinden, da dies in der Bedienungsanleitung nicht hinreichend beschrieben ist.

Der Akku lässt sich nur per USB-Anschluss aufladen was unter anderem dann ein Nachteil ist, wenn man mit iPad und iPod Touch unterwegs ist, den Rechner aber Zuhause gelassen hat. Ein separates Ladegerät fehlt. Das WLAN, das mit dem Standard 802.11 b/g arbeitet, ist ab Werk per WPA und TKIP verschlüsselt, der Name des Netzes und der Schlüssel sind auf einem Aufkleber auf dem Gerät zu finden. Empfehlenswert ist es, nach der Inbetriebnahme das Passwort zu ändern, was sich mit jedem Browser erledigen lässt. Die Sicherheit des WLANs lässt sich zudem auf WPA2 und AES-Verschlüsselung umstellen. Die Oberfläche mit den Einstellungen ist übersichtlich, leider gibt es zu den Einstellungen keinerlei Beschreibung in der sehr dünn ausgefallenen Bedienungsanleitung.

Problemlose Verbindung

Die IP-Adressen werden automatisch von dem integrierten DHCP-Server zugeteilt. Der Server lässt sich aber auch ausschalten, wenn man lieber statische IP-Adressen verwenden möchte. Bei eingeschaltetem Server finden alle am Test beteiligten Macs und der iPod Touch das mobile WLAN und verbinden sich nach Eingabe des Passworts ohne Probleme. Die weiteste Entfernung von einem Mac zum Router beträgt dabei rund 10 Meter, die anderen Geräte betreiben wir mit maximal einem Meter Abstand. Auch eine Firewall ist in den Router integriert und ab Werk aktiviert. Darüber hinaus lassen sich auch Filterregeln definieren sowie DMZ und UPnP aktivieren. Weiterhin bietet das Interface eine Option, SMS zu verschicken und zu empfangen.

Das Gerät verfügt über ein Display für die Statusmeldungen und hat einen Einschaltknopf, sodass man den Router bei Nichtgebrauch ausschalten kann. Er geht zudem selbstständig in den Ruhemodus, wenn längere Zeit keine Internetaktivität stattgefunden hat, falls man dies in den Einstellungen so festlegt. Zudem lässt sich der Router in einen manuellen Modus versetzen. Ist dieser aktiv, lässt sich die Internetverbindung nur über die dafür vorgesehene Taste herstellen, was gegen eine unbemerkte Einwahl und damit eventuell verbundene hohe Kosten schützen soll, beispielsweise beim Betrieb im Ausland. Der Router verfügt auch über einen Steckplatz für eine Micro-SD-Karte (maximal 32 GB), auf der man über das Web-Interface Daten speichern und von dort herunterladen kann. Ist der Router per USB-Kabel an den Mac angeschlossen, erscheint die Karte wie ein externes Laufwerk auf dem Schreibtisch.

Empfehlung

Wer unterwegs mehr als ein Gerät mit dem Internet verbinden möchte, bekommt mit Trekstor Portable WLAN-Hotspot ein einfach zu bedienenden Zugang zum mobilen Internet zu einem recht günstigen Preis. Ein ausführlicheres Handbuch sollte dabei aber eingeschlossen sein. Thomas Armbrüster

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