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UMTS-Router Mifi 2352

04.06.2010 | 09:30 Uhr |

WLAN zum Mitnehmen, das eine Internetverbindung über das Mobilfunknetz herstellt, bequem ins Reisegepäck passt und im Akkubetrieb arbeitet .

Mifi 2352
Vergrößern Mifi 2352

Das Mifi 2352 ist ein WLAN-Router für das Mobilfunknetz und unterstützt die Verbindungsstandards EDGE, UMTS und HSPA. Die Stromversorgung des Geräts erfolgt über einen Akku, der sich über das mitgelieferte Ladegerät aufladen lässt. Im Test können wir mit einem Rechner rund sechs Stunden im Netz von T-Mobile mit EDGE-Geschwindigkeit surfen, bevor der Akku wieder aufgeladen werden muss, wobei Safari zeitweise nur im Hintergrund geöffnet ist.

Mit dem Router können sich maximal fünf Geräte verbinden, egal ob Mac, Windows-PC, iPod Touch oder iPad . Die IP-Adressen werden automatisch von dem in den Router integrierten DHCP-Server zugeteilt, der sich aber auch ausschalten lässt. Für unseren Test verwenden wir zwei Macs mit Snow Leopard , ein iBook mit Mac-OS X Tiger und einen iPod Touch. Alle Geräte finden das mobile WLAN problemlos und verbinden sich nach einem Neustart beziehungsweise nach dem Einschalten automatisch, wenn das Passwort gespeichert ist.

Übersichtliche Konfiguration

Eingerichtet wird der Mifi 2352 über einen Web-Browser, Software muss keine installiert werden. Die Bedienung ist übersichtlich und lässt sich auch auf Deutsch umstellen. Nur die Beschriftungen für die Buttons zum Aktivieren und Trennen der Internetverbindung sind schlecht übersetzt, denn anstatt "Verbinden" und "Trennen" heißt es "Verbunden" und "Nicht verbunden". Am Gerät selbst lässt sich die Internetverbindung nicht aktivieren und trennen.

Der Einschaltknopf des Routers dient zugleich als Statuslicht und signalisiert durch unterschiedliche Farbgebung, welche Internetgeschwindigkeit aktuell verwendet wird und blinkt, wenn die Akkuladung zur Neige geht. Außerdem gibt es ein Statuslicht für das WLAN. Dieses ist ab Werk nicht verschlüsselt. Man sollte deshalb unbedingt bei der ersten Inbetriebnahme das WLAN-Profil auf "Sicher" umstellen, die Einstellungen anpassen und das Passwort festlegen. Als Sicherheitsstandards kann man zwischen WEP (nicht empfehlenswert) sowie WPA und WPA2 wählen. Auch der Zugriff auf den Router lässt sich per Passwort absichern und man kann festlegen, welche Dienste (HTTP, E-Mail, FTP, etc.) verwendet werden dürfen (Port-Filter). Auch ein MAC-Filter ist vorhanden und man kann den Namen des WLANs verstecken. Da diese beiden Schutzmaßnahmen jedoch nicht gegen ausgewachsene Hacker schützen, kann man auf die aber verzichten.

Das WLAN funkt nach dem Standard 802.11b/g, was für den Internetzugang vollkommen ausreichend ist. Die Maximalentfernung zwischen Router und Mac liegt im Test bei etwa fünf Metern, meist stellen wir den Router aber in Armreichweite auf. Bei der Datenübertragung zwischen den Testrechnern kommen wir im Mittel auf eine Übertragungsrate von 1,14 MB/s. Der Router verfügt zudem über einen Steckplatz für eine Micro-SD-Karte, auf die man über den Browser zugreifen kann. Auf der mitgelieferten Karte befindet sich unter anderem das Handbuch im PDF-Format.

Im Test verwenden wir das Netz von T-Mobile (EDGE) und von Vodafone (UMTS und HSPA), jeweils mit einem Prepaid-Account (Web‘n Walk Day Flat und Websessions). Die Verbindungen sind stabil, die Geschwindigkeiten entsprechen den erwarteten Datenraten. Für die Verbindung sind im Router schon einige Profile für gängige Internetzugänge angelegt. Andernfalls konfiguriert man ein neues Profil, wozu man in der Regel nur den Namen des APN (Access Point Name), sowie eine Bezeichnung eintippen muss.

Empfehlung

Wer problemlos mit mehreren Geräten mobil ins Internet möchte, bekommt mit dem Wifi 2352 einen einfach zu bedienenden und störungsfrei funktionierenden Zugangspunkt, der auch im Gepäck wenig Platz einnimmt.

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