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Test: Monkey Reisekosten 2013

13.02.2013 | 14:36 Uhr |

Reisekosten lassen sich mit dem Tool unkompliziert aufbereiten und abrechnen, allerdings ist es auf Deutschland und die Schweiz beschränkt.

Was das Thema Reisekosten anbetrifft, ist es egal, ob man Angestellter, Selbstständiger, Gewerbetreibender oder der Verantwortliche für diesen Bereich in einem größeren Unternehmen ist. Jeder steht vor der gleichen Herausforderung, Fahrzeuge zu verwalten, Fahrtenbücher zu führen sowie Inlands- und Auslandsreisen schnell und zuverlässig abzurechnen. Hierfür bietet sich das netzwerk- und mandantenfähige Programm Monkey Reisekosten an. Es erleichtert das Erfassen von ein- und mehrtägigen In- und Auslandsreisen einschließlich aller Belege, das Einbinden von Einträgen aus dem Fahrtenbuch sowie das Festlegen von Optionen für Verpflegungs- und Übernachtungspauschalen.

Das Programm generiert daraus einen Reisebericht, der alle für die Abrechnung notwendigen Angaben enthält. Auf Wunsch kann man die vorkontierten Belege als Buchungsliste für das hauseigene Monkey Office oder eine andere Buchhaltungs-Software exportieren. In der neuen Version für das Wirtschaftsjahr 2013 wurde die Benutzeroberfläche optimiert und im Stil eines Ein-Fenster-Layouts analog zum großen Bruder Monkey Office überarbeitet. Jeder geöffnete Mandant wird in einem eigenen Fenster repräsentiert, wobei jedes Fenster über eine eigene Toolbar mit den wichtigsten Funktionen und einen in der linken Seitenleiste eingeblendeten Navigator für die Wahl der Bereiche verfügt. Die modernisierte Benutzeroberfläche erlaubt es demnach auch, mehrere Fenster des gleichen Mandanten für verschiedene Auswertungen oder unterschiedliche Mandanten gleichzeitig geöffnet zu halten.

Ebenfalls neu: Beim Erfassen der Fahrten im Fahrtenbuch kann man jetzt auch Belege in Dateiform hinzufügen, zum Beispiel gescannte Originalbelege wie Tankrechnungen oder KFZ-Reparaturen. Darüber hinaus kann man aus dem Programm heraus Dokumente als E-Mail versenden, die automatisch als PDF-Datei erstellt und als Anhang in den Dialog zum Erstellen einer E-Mail übergeben werden. Praktisch: Ausgaben von Reisen sowie deren erfasste Belege kann man anhand der Kostenstellen übersichtlich auswerten.

Empfehlung: Monkey Reisekosten 2013

Monkey Reisekosten 2013 ist ein leistungsfähiges und einfach zu bedienendes Programm für die Abrechnung von Reisekosten. Der Einsatz ist allerdings ausschließlich auf Deutschland beschränkt, nur eine an die Schweiz angepasste Version ist erhältlich. Ein Anwendungshandbuch wird beigelegt, das sich zum Testzeitpunkt jedoch noch auf die vorherige Programmversion bezieht. Was fehlt, ist ein fachliches Tutorial zur Einarbeitung in die komplexe Materie der Reisekostenabrechnung.

Monkey Reisekosten 2013

Pro Saldo

Preis: € 49, CHF 59

Note: 1,8 gut

Leistung (30 %) 1,3

Ausstattung (30 %) 1,8

Dokumentation (20 %) 2,8

Ergonomie (20 %) 1,3

Vorzüge: Einfach zu bedienen, optimierte Benutzeroberfläche im Ein-Fenster-Layout, Unterstützung von Dateianhängen, E-Mail-Versand von Dokumenten, Kostenstellenauswertung für Reisen

Nachteile: Nur auf Deutschland spezialisiert, zum Testzeitpunkt veraltetes Anwenderhandbuch, kein fachliches Tutorial vorhanden

Alternative: Intex Reisekosten

Ab OS X 10.5 oder höher

www.monkey-office.de

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