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Monochrom-Laserdrucker fürs Büro

22.04.2008 | 13:54 Uhr |

Monochrom-Laserdrucker sind die Heinzelmännchen im Büro. Unauffällig erledigen sie ihre Aufgaben - besonders beim Textdruck - flotter, günstiger und besser als Tintenstrahldrucker. Wir testen Monochrom-Laserdrucker für den Einzelplatz beziehungsweise kleine Arbeitsgruppen im gehobenen Einstiegsbereich und zeigen die Vor- und Nachteile gegenüber anderen Drucktechniken.

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Der Textdruck auf Normalpapier ist die große und unangefochtene Stärke eines Laserdruckers: Besonders schnell und in hervorragender Qualität drucken alle Geräte im Test Texte. Zudem sind sie recht günstig zu haben. Abstriche muss man indes bei der Grafikqualität hinnehmen, die bestenfalls als befriedigend zu bezeichnen ist - und naturgemäß nur in Schwarz-Weiß erfolgt. Doch für herkömmliche Büroaufgaben eignet sich ein Monolaserdrucker wie kein anderer Drucker, da er die günstigsten Betriebskosten bietet und in aller Regel sehr zuverlässig arbeitet. Nur wer im täglichen Büroalltag häufig auch Farbdrucke benötigt, sollte als Alternative einen Farblaserdrucker beziehungsweise einen Multifunktionsdrucker auf Basis eines Farblaserdruckers in Betracht ziehen. Für gelegentliche Farbdrucke oder hohen Ansprüchen an die Druckqualität in Farbe eignen sich tintenstrahlbasierte Drucker besser als Laserdrucker. Je nach Anforderung und Platz ist auch ein Monolaserdrucker als Zweitgerät sinnvoll.

Die Testkandidaten

Die Testkandidaten sind alle für einen Straßenpreis von rund 200 Euro zu haben. Doch oft ist nur der Preis den Geräten gemein, denn vom kleinen und leisen Tischdrucker Oki B2400n und HP Laserjet P1505N bis zu den leistungsfähigen und mit Papierfächern gut erweiterbaren Geräten von Brother, Kyocera, Epson und Lexmark, die bis zu 28 Seiten pro Minute bedrucken, ist die Anforderung breit gefächert.

Am anschlussfreudigsten zeigt sich der Brother HL-2170W, der neben dem obligatorischen USB-Port einen Ethernet-Anschluss und als einziger Testkandidat eine Wireless-Schnittstelle bietet. Die Einrichtung der drahtlosen Schnittstelle ist knifflig, aber Brother bietet eine übersichtliche Schritt-für-Schritt-Installationsroutine an. Alle anderen Geräte im Test bieten entweder direkt eine Ethernet-Schnittstelle oder die jeweils höhere Modellvariante ist mit diesem Netzwerkanschluss ausgestattet. Genaueres hierzu haben wir in der Produkttabelle vermerkt.

Meist fasst die Papierzuführung der Geräte 250 Blatt Kopierpapier, nur der kleine Oki B2400n begnügt sich mit 150 Blatt Vorrat. Jeder Drucker im Test bietet zudem einen Einzelblatteinzug beispielsweise für Briefpapier. Der Epson M2000D bietet hier gar ein ausklappbares Multifunktionsfach, das 50 Blatt fasst. Mit weiteren Papierkassetten lassen sich die Geräte von Samsung, Lexmark, Epson und Konica-Minolta aufrüsten, wobei Lexmark die günstigsten Papierkassetten anbietet.

Eine für den täglichen Bürojob sinnvolle Ausstattung ist die Duplex-Funktion, also der automatische beidseitige Druck. Dieser ist bei den Druckern von Samsung, Lexmark und Epson bereits eingebaut. Leider lässt sich die Duplex-Option bei den anderen Druckern nicht nachrüsten.

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