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Test Netzwerkfestplatten

28.09.2005 | 16:01 Uhr |

Teilen ist „in“: Festplatten lassen sich nicht nur lokal an einen bestimmten Computer anschließen. Netzwerkfestplatten, auch NAS (Network Attached Storage) genannt, lassen sich aufteilen und allen Benutzern im Netz zur Verfügung stellen.

Festplattenkapazität kann man nie genug haben. MP3, Videos, DVDs und Unmengen an digitalen Fotos brauchen viel Platz. Ist die interne Platte voll, gibt es mehrere Möglichkeiten: Intern aufrüsten ist nicht jedermanns Sache, braucht man dazu doch eine gehörige Portion Bastelerfahrung. Eine externe Platte via Firewire oder USB ist schnell angeschlossen und eingerichtet, doch will man mit mehr als einem Computer auf die Platte zugreifen, stößt man hier auf Hindernisse. Für diesen Fall lohnt sich eine Netzwerkfestplatte oder neudeutsch: „NAS“ (Networked Attached Storage).

Anders als USB- oder Firewire-Platten schließt man ein NAS nicht direkt an einen Mac an, das Gerät wird wie ein Server mit dem hauseigenen Ethernet-Netz verbunden. Im Prinzip ist eine Netzwerkfestplatte nichts anderes als ein Dateiserver in kleinem Gehäuse. Als Betriebssystem arbeitet hier meist ein Linux-Derivat, das die Netzwerkanbindung, Benutzerverwaltung und Ordnerfreigabe verwaltet. Der Vorteil des Systems: Mehrere Benutzer können gleichzeitig auf die Platte zugreifen und man kann das NAS an einem beliebigen Ort aufstellen, an dem ein Netzwerkzugang vorhanden ist.

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