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Office Mac 2011 - Alles neu im Büro

26.10.2010 | 10:27 Uhr |

Office 2011 Mac bekommt eine bessere Benutzeroberfläche, Anbindung ans Internet, vielfältige neuen Funktionen und statt Entourage als E-Mail-Programm "Outlook". Microsoft möchte damit bei Mac-Anwendern wieder Sympathien für das Office-Paket wecken. Wir testen ausführlich das neue Office 2011 für den Mac.

Office Mac 2011
Vergrößern Office Mac 2011

Ab dem 26. Oktober 2010 liegt die lokalisierte Version von Office Mac 2011 in den Regalen der Händler. Die Erwartungshaltung in der Mac-Gemeinde ist hoch, weil die Entwickler nicht nur den zeitlichen Abstand zwischen den Versionen von vier auf drei Jahre verringert haben, sondern auch das ramponierte Image nach dem wenig begeisternden Office 2008 wieder aufpolieren müssen. Zudem steht Microsoft vor der Herausforderung, sowohl den Anschluss an die Windows-Version von Office 2010 wieder herzustellen als auch sich von der Windows-Version abhebende Funktionalitäten als zusätzlichen Kaufanreiz in das Büropaket zu integrieren.

Während Office 2008 noch in drei verschiedenen Ausstattungsvarianten erschien, gibt es die neue Office-Suite nur noch in zwei Programmpaketen. Standardmäßig beinhalten beide Pakete die Textverarbeitung Word 2011, die Tabellenkalkulation Excel 2011, das Präsentationsprogramm Powerpoint 2011, das Kommunikations- und Chat-Programm Messenger für Mac in der achten Version, die Remote-Desktopverbindung für Mac sowie mit Document Connection ein Verwaltungsprogramm für die Online-Anbindung an SkyDrive oder SharePoint.

Das neue Outlook 2011, welches das viel geschmähte Entourage endlich ablöst, bleibt leider nur der teuren Business-Version vorbehalten. Damit positioniert Microsoft seinen PIM und E-Mail-Client eindeutig in der Geschäftskunden-Kategorie. Ob das der richtige Weg ist, sei dahingestellt, denn auch private Anwender haben Bedarf an einer integrierten Lösung zur Verwaltung von E-Mails oder Kontakten.

Zwei weitere zu schluckende Kröten sollen nicht unerwähnt bleiben. Zum ersten Mal platziert Microsoft ein aktivierungspflichtiges Office-Paket auf dem Mac. Im Gegensatz zu den Adobe-Programmen spendiert Microsoft den Büroprogrammen jedoch keine Deaktivierungsfunktion, was bei Installation auf einem neuen Mac gegebenenfalls zu Problemen führen könnte. Ferner läuft das Office-Paket ausschließlich im 32-Bit-Modus, weil der Programmunterbau nur teilweise auf Cocoa basiert und der Anschluss an die Windows-Version im Vordergrund stand. Die 64-Bit-Unterstützung hat sich Microsoft erst für eine zukünftige Office-Version vorgenommen.

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