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Test: Onone Perfect Effects 4 Free

11.01.2013 | 15:24 Uhr |

Onone bietet eine kostenlose Version von Perfect Effects 4, die 73 Bildeffekte bietet. Die Effekte lassen sich kombinieren und auf Wunsch nur auf bestimmte Bildbereiche anwenden.

Perfekt Effects kann man sowohl als eigenständiges Programm verwenden als auch als Plug-in für Adobe Photoshop , Lightroom und Apple Aperture . Die Funktionsweise ist simpel, vorausgesetzt, man ist mit der Wirkungsweise von Ebenen und Ebenenmasken vertraut. Ohne diese Vorkenntnisse kann man nur einen Bruchteil der Funktionen verwenden. Leider gibt es das Programm nur in Englisch. Doch die Tastenkombinationen und der Umgang mit den Ebenen sind in vielen Fällen identisch wie in Photoshop und so fällt es Photoshop-Anwendern leicht, sich in das Programm einzuarbeiten.

Effekte

In 16 Kategorien sind die Effekte gegliedert, sie lassen sich auch alle auf einmal anzeigen. Zudem kann man nach bestimmten Effekten suchen, allerdings muss man hier deren englische Bezeichnung kennen. Klickt man bei einer Effekt-Vorschau auf das Flaggen-Symbol, wird dieser Effekt als Favorit gespeichert. Eigene Effekte kann man als eigene Vorgabe speichern („My Presets“), auch wenn diese aus mehreren Ebenen bestehen. Während die Gratisversion 73 Bildeffekte bietet, kommt die 100 US-Dollar teure Vollversion mit 401 Effekten und einigen wenigen weiteren Funktionen.

Ebenen und Ebenenmasken

Die Effekte lassen sich zwar auch so auf das Bild anwenden, doch erst mit Ebenen und Ebenenmasken kann man Effekte kombinieren sowie nur auf bestimmte Bildelemente anwenden. Ebenen sind in Perfect Effects 4 Free als „Effects Stack“ benannt und unter „Options“ lassen sich viele weitere Füllmethoden für die Ebenen anwenden. Die Füllmethoden heißen in Perfect Effects 4 Free „Blending Mode“. Zwar findet man neben Füllmethode weitere Funktionen um diese auf bestimmte Werte einzuschränken, beispielsweise auf bestimmte Tonwerte oder Farbbereiche. Doch diese Funktion wirkt sich nur auf das obere linke Viertel des Bildes aus, auf das komplette Bild kann man es nur in der Vollversion anwenden.

Pinsel und Masking Bug

Ein Effekt wird als eine Ebene angelegt und über die Ebenenmasken lässt sich der Effekt ausblenden. Dazu gibt es neben einem Pinsel-Werkzeug auch ein sogenannter Masking Bug, mit dem man schnell einen Maskenverlauf erzeugt sowie die Stärke des Effekts einstellt. Da man die Effektstärke auch über die Ebenendeckkraft steuern kann, sollte man letzteres bleiben lassen. Auch mit einem Pinsel kann man eine Maske bearbeiten. Dazu lässt sich der Radius und die Weichheit des Pinsels einstellen. Ist die Checkbox „Perfect Brush“ aktiviert, findet der Pinsel automatisch starke Kontraste. So gelingt das Maskieren eines Objekts sehr leicht und in guter Qualität.

Empfehlung Onone Perfect Effects 4 Free

Auch die Vorgänger-Version von Perfect Effects gab es als eingeschränkte kostenlose Variante, allerdings nur mit 25 Effekten. Hier bietet Perfect Effects 4 Free deutlich mehr Auswahl. Die Effekte von Onone Perfect Effects 4 Free sind sehr ansprechend und das Kombinieren und Ausprobieren macht viel Spaß. Allerdings sollte man mit dem Prinzip von Ebenen und Ebenenmasken vertraut sein und Englisch beherrschen.

Perfect Effects 4 Free

Onone

Preis: Kostenlos

Note: 2,0 gut

Effektqualität (40 %) 1,8

Ausstattung (25%) 2,1

Bedienung (25 %) 2,2

Dokumentation (10 %) 2,0

Vorzüge: Kostenlose Version mit vielen Effekten, gute Effekt-Qualität, flexibel kombinierbare Effekte

Nachteile: Nur in Englisch, teils ungewohnte Bedienung

Alternativen: Pixlr-o-matic , diverse Bildbearbeitungsprogramme

Ab Mac-OS X 10.6 und Intel Core 2 Duo

www.ononesoftware.com

Onone Perfect Effects 4 Free

-Mehr Effekte

-Korrekturen per Pinsel

-Pinsel mit automatischer Kantenerkennung

-Deckkraft der Ebenen einstellbar

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