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Test Ragtime 6.5: Das Allroundprogramm startet ein Comeback

01.06.2009 | 09:00 Uhr |

Irgendwo zwischen iWork, MS Office und einer DTP-Software sucht das integrierte Programmpaket Ragtime einen festen Platz. Die Software kann viel, manches sogar besser als die Konkurrenz, aber mit einer Empfehlung tut man sich trotzdem schwer

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Für eingefleischte Ragtime-Fans muss es ein ziemlicher Schock gewesen sein, als die Ragtime GmbH im Juni 2007 Insolvenz anmeldete. Mit dem Erscheinen der ersten Betaversion der jetzt aktuellen Ausgabe 6.5 war aber endgültig klar, es geht weiter.

Auch die neue Mannschaft hat die Funktionsweise von Ragtime nicht angetastet. Auf einer Seite beliebig platzierte Grafikobjekte (Vierecke, Ellipsen, Bézierkurven, und mehr) lassen sich mit Inhalten füllen (Texte, Bilder oder Rechenblätter), was Ragtime sowohl Layout- als auch Office-Funktionalität verleiht. Infolgedessen betätigt sich das Programm seit seiner Erstvorstellung 1986 als Wanderer zwischen den Welten. Mal pries der Hersteller die Bürofunktionen, ein anderes Mal die Gestaltungswerkzeuge . Mit Version 4, vor langer Zeit als Büroanwendung feilgeboten, wähnte man sich übrigens in aller Bescheidenheit als direkte Konkurrenz zu MS Office.

In der aktuellen Version 6.5 dominiert das Zwitterdasein von Ragtime noch stärker. Das Programm präsentiert sich als Werkzeug zur Gestaltung komplexer Dokumente mit einer alternierenden Folge von Texten, Tabellen, Bilder und / oder Geschäftsgrafiken. Für die Erstellung solcher Dokumente wie regelmäßige Geschäftsberichte, Preislisten, Kataloge, und mehr zählt häufig Schnelligkeit mehr als letzte drucktechnische Feinheiten.

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