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Silverfast Ai Studio und Microtek Artixscan F1

24.07.2008 | 12:12 Uhr |

Wir testen die neue Scansoftware Silverfast Ai Studio 6.5.5 in Zusammenarbeit mit dem A3-Scanner Artixscan F1 von Microtek - der Bildabtaster wird dabei sogar zum Messgerät zur Druckerprofilierung

Microtek Artixscan F1: Durchsichtvorlagen verarbeitet der A3-Scanner im Stapel besonders gut.
Vergrößern Microtek Artixscan F1: Durchsichtvorlagen verarbeitet der A3-Scanner im Stapel besonders gut.

In Zeiten der Digitalfotografie ist es recht ruhig geworden im Scannerbereich, neue Geräte kommen nur noch spärlich auf den Markt. Doch einzuscannen gibt es nach wie vor genügend Vorlagen. Und auch die Scannersoftware wird weiter entwickelt, wie die hier getestete Anwendung Silverfast Studio Ai in Zusammenarbeit mit dem Microtek Artixscan F1 im Test aufzeigt. Die für über 250 Scannermodelle einsetzbare Scansoftware wartet dabei mit einer neuen Funktion auf, die sich als Alternative zu teurer Druckerprofilierungs-Hardware empfiehlt. Zu allererst bleibt Silverfast jedoch eine Scansoftware, die die unterstützten Geräte besser ausnutzt als die jeweils herstellereigene Scansoftware.

Scanexperte: Silverfast Ai Studio überzeugt mit vielen professionellen Funktionen. An der Auto-Erkennung von Vorlagen muss der Hersteller aber noch arbeiten.
Vergrößern Scanexperte: Silverfast Ai Studio überzeugt mit vielen professionellen Funktionen. An der Auto-Erkennung von Vorlagen muss der Hersteller aber noch arbeiten.

Wir testen die neueste Version von Silverfast mit der Hardware Artixscan F1 von Microtek. Der kompakte A3-Scanner ist nach seiner Einführung 2007 in den USA jetzt auch in Deutschland auf dem Markt und setzt die Tradition der getrennten Abtastung von Aufsichts- und Durchsichtsvorlagen fort. Microtek hatte dieses Abtastprinzip vor Jahren eingeführt und zunächst unter dem Namen Agfa Dualscan vermarkten lassen. Das Grundprinzip ist dabei die Abtastung von reflektiven und durchsichtigen Vorlagen in getrennten Scanebenen. Neben der normalen Vorlagenfläche gibt es dabei einen gesonderten Einschub für Transparentvorlagenhalter und die Scanoptik wird entsprechend umgelenkt. Für Dias ergibt sich dabei der Vorteil, dass sie ohne Glasebene abgetastet werden können. Mit einer Autofokusfunktion kann der Artixscan F1 dabei den sehr kurzen Tiefenschärfebereich der Scanoptik auf die Vorlagenebene genauer einstellen. Mit 4800 ppi maximaler Abtastauflösung empfiehlt sich das Gerät besonders für die Digitalisierung von Kleinbildvorlagen. Wie bei hochauflösenden Flachbettscannern üblich, ist auch im Artixscan F1 eine doppelte trilineare CCD-Zeile im Einsatz. Hierbei wird eine Scanzeile um eine halbe Einheit zur anderen versetzt und somit eine Verdopplung der Abtastrate erzielt.

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