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Test: Sonnet Echo Express SE

16.02.2013 | 16:16 Uhr |

Mit der Echo Express SE kann man PCIe-Karten auch am Macbook Pro, iMac oder Mac Mini verwenden. Dazu wird die Box per Lightning mit dem Mac verbunden

Abgesehen von dem Prozessor unterscheidet die Erweiterbarkeit durch PCIe-2.0-Steckkarten einen iMac von einem Mac Pro. Das Echo Express SE bietet die Lösung und stellt die Verbindung zwischen dem Thunderbolt -Anschluss des Mac und einer PCIe-2.0 -Steckkarte her.

In dem kompakten Aluminiumgehäuse ist Platz für eine kurze PCIe-Karte, beispielsweise Video- und Audiokarten oder SATA-Karten. Ein kleiner Lüfter sorgt für die nötige Kühlung und zwei Thunderbolt-Anschlüsse für die Verbindung. Für den Test bereit steht der Echo Express SE mit Sonnet-Karten für eSATA und SSD-Erweiterungen. Die Machart kann als professionell bezeichnet werden und die Montage geht daher leicht von der Hand. Mit Erweiterungskarten, für die man keine Treiber benötigt, wie die Tempo SATA Pro 6Gb oder die Tempo SSD , kann man direkt loslegen.

Der sehr laute Lüfter macht sich sofort bemerkbar, trotz Temperatursteuerung wird er nicht wirklich leiser. Die PCIe-Bandbreite ist limitiert auf 10 GB/s. Das bedeutet in der Praxis, dass mit manchen Erweiterungskarten die maximale Geschwindigkeit nicht erreicht werden kann. So erzielt eine SSD in der Tempo SSD-Karte unter Umständen nur rund 80 Prozent der Schreibrate und 90 Prozent der Leserate wie in einem Mac Pro . Trotzdem wird die SSD für SATA II voll ausgereizt, sogar als Boot-Laufwerk lässt sie sich verwenden. Ebenso überzeugt die Kombination mit der Tempo SATA Pro-Karte. Ob Einzelfestplatten oder Raids wie das Sonnet F3, die Datenrate entspricht den Erwartungen und ist mit einem Mac Pro vergleichbar.

Empfehlung : SonnetEcho Express SE

Der Lüfter nervt, wenn das Gehäuse in direkter Nähe steht. Davon abgesehen macht das robuste Gehäuse der Sonnet Echo Express SE eine sehr gute Figur und die Leistung mit den Erweiterungskarten entspricht voll den Erwartungen. Für eine SSD-Karte lohnt die Erweiterung nicht, für eSATA ist sie aber empfehlenswert und für Audio- und Videokarten gibt es ohnehin keine Alternative. Eventuell ist die Variante mit zwei Steckplätzen sinnvoller, aber auch extrem teuer. Das Echo Express SE ist auch in Bundles mit einer zehn Gigabit schnellen Ethernet-Karte oder einer 4-fachen eSATA-Karte erhältlich.

Echo Express SE

Sonnet Technologies

Preis: € 420, CHF 560

Note: 2,0 gut

Leistung (50 %) 1,8

Ausstattung (20 %) 2,2

Handhabung (20 %) 1,6

Verbrauch/Ergonomie (10 %) 3,0

Vorzüge: Gute Leistung, professionelles Gehäuse

Nachteile: Lüftergeräusch, hoher Preis, Standby-Stromverbrauch könnte niedriger sein

Alternative: Sonnet Echo Express , Sonnet Echo Express II

Stromverbrauch mit Tempo SATA-Karte: Standby 1,54 W, Ein 9,7 W

www.sonnettech.com

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