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Test: Toast DVD 1.0.1

29.04.2014 | 10:55 Uhr |

Die bekannte Brennsoftware gibt es im Mac App Store in zwei funktional unterschiedlichen Versionen. Film-DVDs kann nur die eine brennen.

Toast Titanium auf dem Mac ist seit langem Marktführer für das Brennen von Daten auf optische Medien und das Erstellen von Film-DVDs. Im App Store kann man jetzt zwei Module dieser Software günstiger als das Vollprogramm kaufen: Auf das Erstellen von Film-DVDs ist Toast DVD spezialisiert, für das Brennen von Daten-CDs und -DVDs ist Toast Burn zuständig. Besonders interessant finden wir Toast DVD, muss man doch als DVD-Player-Besitzer immer noch gelegentlich DVB-T-Aufnahmen oder eigene iMovie-Filme auf DVD brennen. Für diese Aufgabe ist Toast neben Adobe Encore wohl die beste und zuverlässigste Lösung für den Mac. Die Oberfläche von Toast DVD gleicht der Vollversion von Toast und ist einfach und komfortabel zu bedienen.

Mit Toast DVD lassen sich Fernsehsendungen und iMovies bequem auf DVDs brennen.
Vergrößern Mit Toast DVD lassen sich Fernsehsendungen und iMovies bequem auf DVDs brennen.

Nach dem Import von DVD-Ordnern oder beliebigen Filmdateien brennt Toast DVD eine Film-DVD oder eine HD-DVD, entweder mit oder ohne Navigationsmenü. Interessant für Eye-TV-Nutzer: Kompatible MPEG-2-Dateien wie DVB-T-Filme kann Toast DVD ohne zeitraubende Neu-Encodierung verarbeiten. Unterstützt werden außer MPEG 2 auch alle anderen von Quicktime-Player abspielbaren Videoformate. Das Spezialformat HD-DVD basiert auf dem Codec H264 und wird von Bluray-Playern abgespielt. Auf einer Dual-Layer-DVD kann man hier bis zu 60 Minuten HD-Video unterbringen. Die Anfertigung von echten Bluray-Filmen und das Schrumpfen großer Film-DVDs bleiben aber der Vollversion von Toast vorbehalten. Die DVD-Einstellungen sind ausgereift, sechzehn verschiedene Menüs stehen zur Wahl. Profis können zudem Voreinstellungen wie die Bit­rate vorgeben und zusätzliche Daten ergänzen. Auf Wunsch lässt sich eine Film-DVD als Disk Image speichern. Für das Brennen dieses Image muss man aber ärgerlicherweise auf das Festplatten-Dienstprogramm zurückgreifen, denn das Brennen von Images beherrscht Toast DVD nicht.

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