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Test: Trickster 2.1.1

19.02.2013 | 16:37 Uhr |

Die Produktivitäts-App Trickster ermöglicht die einfache Verwaltung häufig genutzter Dateien und ist vor allem für Profi-Anwender interessant

Per Tastenbefehl oder Menüleistensymbol macht die App Trickster Dateien und Programme verfügbar. Die israelische Produktivitäts-App verwaltet die Daten über ein kleines Fenster, das in drei Bereiche aufgeteilt ist. Im zentralen Bereich listet es alle zuletzt genutzten Dateien auf, in der linken Seitenleiste begrenzt man über eine Symbolleiste die Anzeige auf Programme, Dateien, Fotos, Videos oder Musikdateien. In der rechten Seitenleiste sieht man Favoriten wie den Programme-Ordner oder einen ausgewählten Ordner. Will man beispielsweise ein vor kurzem bearbeitetes Word-Dokument öffnen, startet man mit der Tastenkombination „Strg-Y“ das Trickster-Fenster, begrenzt bei zu vielen aufgelisteten Objekten die Anzeige auf Dokumente und wählt per Pfeiltaste oder Doppelklick die gewünschte Datei aus. Die zuletzt genutzten Dateien hat man so schnell geöffnet. Drag-and-drop wird dabei

unterstützt. Die Software ist gut per Tastatur bedienbar, man kann die Tastenkombination zur Anzeige des Fensters frei wählen und per Pfeiltasten zwischen den Seitenbereichen wechseln. Ähnliche Funktionen beinhalten zwar auch die Funktionen „Alle meine Dateien“ des Finders und Spotlight, Trickster punktet aber durch viele sinnvolle Zusatzfunktionen und guten Bedienkomfort. Zusätzlich zu den vorgegebenen Dateiarten kann man eigene Filter festlegen, beispielsweise um nur alle Word- oder Indesign-Dateien aufzulisten. Nicht nur das Öffnen einer Datei ist möglich, neben einer ausgewählten Datei blendet das Tool zwei Symbole ein. Mit dem ersten Symbol ergänzt man ein Etikett, das zweite Symbol öffnet ein Kontextmenü mit zusätzlichen Optionen. So kann man ein Objekt aus der Liste entfernen, mit einem bestimmten Programm öffnen oder in den Papierkorb legen. In der Standardeinstellung sortiert das Tool die Objekte nach Datum, über einen Knopf am unteren Fensterrand wählt man alternativ eine alphabetische Sortierung. Hier findet sich ebenso eine Suchfunktion. Ganz neu ist das Konzept von Trickster nicht, es erinnert etwas an ältere Konkurrenten wie Drag Thing oder Default Folder. Die Umsetzung ist aber gut gelungen und der Preis von neun Euro angemessen. Hinweis: Die Version im App Store war bei Redaktionsschluss nicht auf dem aktuellen Stand.

Empfehlung: Trickster

Nach kurzer Einarbeitung kann man mit Trickster produktiv arbeiten. Ähnliche Funktionen sind zwar bereits in das System integriert, Programme öffnet man über Spotlight sogar deutlich schneller. Die App bietet aber deutlich mehr Optionen und viel Komfort. Interessant ist die Software vor allem für Power-User, die viel mit der Tastatur arbeiten.

Trickster

Preis: € 9
Note: 2,3 gut
Leistung (50 %)   1,9
Ausstattung (30 %)   2,0
Bedienung (10 %)    1,8
Lokalisierung (10 %)    6,0
Vorzüge: Schnelle Verwaltung nach Dateiart, gut konfigurierbar
Nachteile: Viele Funktionen stehen per Finder und Spotlight zur Verfügung
Alternative: Default Folder, Drag Thing
Ab OS X 10.7
Apparent Software
www.apparentsoft.com

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