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Apple Airport Express

23.04.2008 | 12:22 Uhr |

Apples Airport Express ist zwar kein echter Router mit mehreren Ethernetports, der Lieferumfang des Gerätes ist jedoch beachtlich. Insbesondere die Funktion Air Tunes gefällt, mit der man drahtlos Musik im ganzen Haus verteilen kann.

Apple Airport Express
Vergrößern Apple Airport Express

Als letztem Mitglied der Airport-Familie hat Apple nun auch der kleinsten drahtlosen Basisstation, der Airport Express, die Unterstützung des nach wie vor in Entwicklung befindlichen WLAN-Standards 802.11n spendiert. Damit funkt auch der Mini-WLAN-Router mit bis zu 300 MBit/s im Idealfall bis zu fünfmal schneller als sein Vorgänger und bietet dabei eine maximal doppelte Reichweite. Mit einem Gewicht von nur 190 Gramm eignet sich das Gerät damit nicht nur als kompakte Basisstation, sondern auch als pfiffiger Begleiter für unterwegs.

Das liegt nicht nur am geringen Gewicht, sondern auch an der besonderen Bauform, die deutlich an ein Steckernetzteil erinnert. Angesichts dieser deutlich reduzierten Größe wartet die Airport Express mit einem beachtlichen Leistungsumfang auf. Dazu zählt vor allem die Flexibilität beim Aufbau von Verbindungen. Zum einen ist die Airport Express in der Lage, als vollwertiger Router zu arbeiten. Dazu baut sie über ein am Ethernet-Port angeschlossenes DSL- oder Kabelmodem eine Verbindung ins Internet auf, die sie dann per WLAN zur Verfügung stellt. Zum anderen kann sie aber auch zur Erweiterung eines bestehenden Netzwerks eingesetzt werden. In diesem Fall erfolgt eine Anbindung an das LAN ebenfalls über den Ethernet-Port, Airport Express arbeitet dann quasi als Access Point. Und schließlich kann Airport Express auch noch im Bridge-Mode betrieben werden, bei dem sie ein normales LAN per "Luftbrücke" erweitert.

Beim Betrieb als Router sorgt die integrierte Firewall für den Schutz der bis zu zehn anschließbaren Rechner. Diese lassen sich dank der Unterstützung des neuen WiFi-Protected-Setup (WPS) deutlich leichter mit der Airport Express verbinden als noch bei der Vorgängerversion. Anstatt zum Teil kryptischer Passwörter kommt dabei ein einfaches PIN-Verfahren zum Einsatz. Selbstverständlich ist für ältere Produkte ohne WPS-Unterstützung nach wie vor der Weg über WPA/WPA2 zum Herstellen einer abhörsicheren Verbindung möglich.

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