Test: iMac 2009 16:9
iMac 2009 mit 21,5 und 27 Zoll im Test
Neue iMacs waren überfällig, doch was Apple dann Mitte Oktober aus dem Hut zauberte, hat dann doch viele überrascht. Wir testen die neue Klasse der All-in-One-Computer. Der neue iMac mit 16:9-Bildschirm und neuem, flacherem Alu-Gehäuse.
Glaubt man den Verkaufszahlen von Apple, haben Desktop-Computer eigentlich ausgedient. Die meisten Anwender entscheiden sich heutzutage für einen kleinen und leichten, portablen Rechner. Umso erstaunlicher ist es, welchen Aufwand Apple in seinen traditionsreichen Computer - den iMac - steckt.
Die aktuelle Generation des iMac ist fast vollkommen neu entwickelt worden. Schon auf den ersten Blick erkennt man optische Unterschiede. Die Front wird nun von den neuen Displays dominiert, die nach wie vor hinter einer (diesmal horizontal durchgängigen) Glasscheibe sitzen. Das iMac-Gehäuse ist nochmal schlanker und filigraner geworden. Man hat immer mehr den Eindruck vor einem Monitor zu sitzen, anstatt vor einem kompletten Mac.
Leistungs-Benchmarks iMacs Oktober 2009
Leistung gesamt
Multithread Praxistest
Garageband Audiospuren mit Effekt
iTunes MP3
iPhoto Diashow exportieren
Doom 3 Timedemo 1
iMovie HD, Fotos als HD-Movie rendern
iDVD Mpeg 2 kodieren
Core Image Test 1 mit Imaginator
Quicktime Video für iPod konvertieren (H.264)
Photoshop CS 4 Script
Cinebench 10 Rendern
Final Cut Pro Rendern
Das Seitenformat hat Apple von 16:10 auf 16:9 reduziert. Dennoch sind die Displays größer und liefern eine höhere Auflösung als bei den Vorgängern.
Das 21,5-Zoll-Modell stellt die so genannte "Full-HD"-Auflösung dar. Das sind 1.920 mal 1.080 Pixel. Damit liefert es 31 Prozent mehr Bildpunkte als das 20-Zoll-Vorgängermodell (1.680 mal 1.050).
Einen ungewöhnlichen Schritt macht Apple jedoch mit dem 27-Zoll-Modell. Dieses Display stellt 2.560 mal 1.440 Bildpunkte dar und wird nur noch vom 30-Zoll-Cinema-Display (2.560 mal 1.600) übertroffen. Apple benutzt hier quasi ein 30-Zoll-Display, das in der Vertikalen ein wenig beschnitten ist. Ein solches Display sucht man derzeit auf dem Monitor-Markt vergebens, es ist beispiellos.
Noch dazu arbeiten beide Monitore mit einer LED-Hintergrundbeleuchtung, die es bei diesen Bildschirmdiagonalen bislang noch nicht gab. Hier zeigt sich Apple also einmal mehr als Technologie-Vorreiter.
Abgesehen von dem neuen Seitenformat halten sich die Designänderungen gegenüber den Vorgängern in Grenzen. Die Rückseite der neuen iMacs ist nun nicht mehr schwarz, sondern kommt in edlem Aluminium daher. Das hat nicht nur ästhetische Gründe, die riesige Alu-Fläche führt Wärme wesentlich besser ab, was sich positiv auf die Kühlleistung auswirkt. Wir werden das später noch bei den Schallmessungen feststellen.
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