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Bang & Olufsen Earset 3i

07.10.2011 | 14:47 Uhr |

Das Headset aus dem Hause Bang & Olufsen kommt im edlen Design. Wir testen, wie es um die Klangqualität und den Tragekomfort bestellt ist.

Bang&Olufsen Earset3i
Vergrößern Bang&Olufsen Earset3i

Das Earset 3i von Bang & Olufsen ist ein sportliches Headset für das iPhone, mit dem man auch telefonieren kann. Dazu ist mit einem in dem Zuleitungskabel integrierten Mikrofon ausgestattet. Das Headset ist wie die normaler iPhone-Kopfhörer aufgebaut. Es besitzt die nützlichen Remote-Tasten, mit dem man die iPod-Funktionen des iPhone steuert. Einmal in der Mitte drücken und das iPhone pausiert die Wiedergabe. Zweimal drücken und man springt zum nächsten Titel und beim dreimaligen Tastendruck beginnt das Gerät mit der Wiedergabe des vorherigen Titels. Auch die Lautstärke lässt sich an der Kabelfernbedienung regeln.

Zudem besitzt das Headset verstellbare Ohr-Bügel um die Kopfhörer individuell auf jedes Ohr einzustellen. Die Bügel bestehen aus Aluminium und sind durch eine Gelenkschraube mit dem Rest verbunden. Dadurch ist das ganze System sehr stabil aufgebaut. Beim Joggen beispielsweise stellen wir fest, dass das Headset nicht verrutscht. Dabei hilft der an den Aluminiumbügeln angebrachte rutschfeste Gummiüberzug. Die Klangausgabe ist insgesamt gut, wenngleich wir Volumen im Bassfundament vermissen. Das ist jedoch bei einem offenen System nicht zu vermeiden. Nur geschlossene oder In-Ear-Kopfhörer bringen hier spürbar mehr Bass.

Bei Telefonaten in geräuschvoller Umgebung stellen wir Probleme fest. Der Angerufene versteht den Anrufer nur sehr schlecht, das Signal ist zu leise. Das bessert sich erst, wenn man das Mikrofon fast direkt vor den Mund hält.

Praktisch: dem Headset liegen mehrere Schutzhüllen Ohrhörer bei. Zusätzlich bekommt man einen Clip, mit dem sich das Kabel an der Kleidung befestigen lässt.

Kaufempfehlung & Fazit

Das Headset überzeugt durch tadellosen Sitz und hohe Stabilität. Die Klangqualität geht in Ordnung, das Design ist sehr gut. Nachteilig sind das schwache Mikrofon und der stolze Preis.

Manuel Braun

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