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Blackberry Storm gegen das iPhone

24.11.2008 | 16:20 Uhr |

Wenn Blackberry-Hersteller RIM ein Smartphone mit Touchscreen-Bedienung und sich drehendem Bildschirminhalt anbietet, dann drängt sich der Vergleich mit dem iPhone geradezu auf.

Die Zielgruppe für das Storm ist nicht schwer zu erraten: großer Touchscreen mit Gestensteuerung, Inhalte, die sich an der Lage des Gerätes ausrichten: Das klingt sehr vertraut nach Apples iPhone. Das Blackberry Storm ist das erste Modell der Blackberry-Reihe, das ohne physikalische Tastatur auskommt und sich alleine auf die Bedienung über den Bildschirm konzentriert. Das Blackberry Storm ist womöglich auch RIMs Versuch, ein Stück näher an den Massenmarkt zu gelangen.

Traditionell sind die Blackberrys eher im Geschäftsumfeld zu finden und finden sich nur selten bei technikaffinen Normalanwendern. Unsere Kollegen der Computerworld haben das Storm unter die Lupe genommen und die Stärken und Schwächen im Vergleich zum iPhone zusammengetragen.

Vorteile für Business-Anwender

In Sachen Geschäftsumfeld ist Blackberry dort, wo Apple womöglich noch hin möchte: Die Smartphones des kanadischen Herstellers werden in tausenden Unternehmen eingesetzt. Das Storm hat die gleichen E-Mail-Fähigkeiten wie andere Blackberry-Modelle: Es unterstützt von Haus aus persönliche E-Mailkonten, Microsoft Exchange, Lotus Domino, Novell Groupwise und die eigene Blackberry-Infrastruktur. Zudem erlaubt das Storm es, Dokumente für Microsoft Office nicht nur zu öffnen, sondern auch zu bearbeiten. Copy-and-Paste beherrscht das Storm im Gegensatz zum iPhone.

Die technischen Daten

Das Blackberry Storm ist ungefähr so breit wie das iPhone, allerdings etwas kürzer. Gleichzeitig ist es mit knapp 14 Millimetern Tiefe etwa zwei Millimeter dicker als das iPhone, was laut Computerworld jedoch nicht störend auffällt. Der Bildschirm ist mit 3,25 Zoll Diagonale ein wenig kleiner als der des iPhone (3,5 Zoll). Die Auflösung ist mit 480 mal 360 Pixel jedoch leicht höher (480 mal 320 beim iPhone). Beim Gewicht nehmen sich beide Kontrahenten nur wenig, die Vorteile liegen beim iPhone: Mit 133 Gramm ist das iPhone 22 Gramm leichter als das Blackberry. Klarer Nachteil: Das Storm hat kein WLAN. Beim Speicher sieht das Blackberry ebenfalls schwächer aus: Statt 8 und 16 Gigabyte Speicher gibt es einen GB eingebaut, der Rest wird per Micro-SD ergänzt.

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