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Test: iPhone- und iPad-Speicher erweitern mit Photo Fast iFlash Drive HD

26.06.2013 | 15:48 Uhr |

USB-Speichermedium, das iPhone und iPad um 16, 32 oder 64 GB Speicherplatz erweitert.

Speicherplatz auf iPhone und iPad ist teuer, ein Modell mit 32 GB internem Speicher kostet knapp hundert Euro mehr als mit 16 GB. Will man für die Urlaubsreise ein paar Spielfilme mitnehmen, wird der Speicherplatz aber selbst bei Top-Modellen schnell knapp. Mehr Speicherplatz für Videos und Musikdateien verschafft einem das iFlash-Drive von Photofast. Das kompakte Gerät ähnelt einem größeren USB-Stick und verfügt auf einer Seite über einen herkömmlichen USB-Stecker und auf der anderen Seite über einen Dock-Connector. Mit Daten befüllen kann man das Gerät am Mac und PC und diese Daten per iOS-Gerät nutzen. Für Nutzer des iPhone 5 und neuerer iPad gibt es das kleine Gerät wahlweise inklusive Dock-Connector-auf-Lightning-Adapter. Verfügbar ist das Gerät mit 16, 32 und 64 GB Speicher, vor der Nutzung muss man allerdings eine kostenlose App installieren. Nur diese Dateiverwaltungs-App kann auf den externen Speicher zugreifen und dient als Mittler zwischen iOS-System und Speicherstick. Nach dem Start sieht man Ordner namens „Interner Speicher“ und „Externer

Speicher“, über letzteren greift man auf die Dateien des Speichermediums zu. Vom iOS unterstützte Formate wie MP4-Videos, MP3s und Office-Dokumente kann man direkt öffnen. Der integrierte Videoplayer unterstützt in der neuesten Version jetzt auch nicht nativ unterstützte Formate wie MPG und MKV. Öffnen-In wird unterstützt, ein PDF auf dem Speichermedium kann so direkt an Good Reader oder Adobe Reader gesendet und geöffnet werden. Air Play wird unterstützt. Mit DRM geschützte Videos und Musikdateien aus dem iTunes Store sind allerdings nicht kompatibel. Das Verwalten der Dateien ist möglich, man kann sie löschen und auf das iOS-Gerät kopieren - etwa wenn man die Schnittstelle zum Aufladen benötigt. Das Übertragen dauert bei Videos einige Zeit, auf das Überspielen eines 1,2 GB großen Videos warten wir knapp 13 Minuten. Durch Beschränkungen des iOS ist nämlich die Transferrate bei unserem iPhone auf etwa 1,6 MB pro Sekunde beschränkt, beim iPad etwa auf 2,5 MB/s. Das ist relativ langsam, aber deutlich schneller als bei der ersten Generation des iFlash Drive, die in unserem Test nur ein Zehntel dieser Transferraten erreichen konnte. Am Mac erzielen wir bessere Werte. Hier schafft der USB-Stick 5,2 MB/s beim Schreiben und 19 MB/s beim Lesen. Die Software bietet noch einige weitere Optionen: Man kann Audiodateien aufnehmen, die Kontaktliste vom iOS-Gerät auf den USB-Speicher kopieren und aus der App auf den Cloud-Speicher der Dropbox zugreifen. Das Ver- und Entschlüsseln von Dateien ist über die App ebenfalls möglich. Fotos aus dem Foto-Archiv lädt das Tool auf Wunsch auf das i-Flash-Drive, eine interessante Funktion für Backups und die Weitergabe von Fotos. Gut: Im Unterschied zu Alternativen wie Festplatten mit WLAN-Schnittstelle benötigt der Speicher keinen eigenen Akku und stört mit einem Gewicht von 18 Gramm in keinem Gepäck. Hinweis: Im Fachhandel sind drei Generationen des Gerätes zu haben, abzuraten ist von der langsamen ersten Generation.

Empfehlung i-Flash Drive HD

Um einige Spielfilme oder eine kleine Musik-Sammlung mit in den Urlaub zu nehmen, ist das iFlashdrive sehr praktisch. Der Lightning-Adapter macht das Gerät allerdings recht klobig und der Preis ist recht hoch.

Photo Fast iFlash Drive HD

Preis: € 69 (8GB), €99 (16 GB), €120 (32GB), €249 (64 GB)

Note: 1,9 gut

Leistung (50%)   1,8

Ausstattung (30%)   2,0

Bedienung (10%)    1,8

Dokumentation (10%)    2,0

Vorzüge: Einfache Bedienung, komfortable App

Nachteile: Hoher Preis, mäßige Transferraten

Alternativen: Seagate Wireless

Ab OS X 10.6

Photofast

www.i-flashdrive.de

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