940766

Testfahrt mit dem Lifedrive

30.08.2005 | 11:00 Uhr |

Das Konzept des Lifedrives begeistert: Organizer mit 4-GB-Festplatte, MP3- und Videoplayer, Bluetooth und WLAN obendrauf. Kurz: der Super-Palm. Doch in der Praxis weicht die anfängliche Begeisterung zu oft der Enttäuschung.

Palm One hat für seinen neuen Organizer, das Lifedrive, viele Vorschusslorbeeren kassiert, das Konzept hat viel versprochen. Allein die Vorstellung, einen Organizer zu besitzen, der wie ein iPod Mini mit einer Vier-Gigabyte-Festplatte ausgestattet ist, hat mit der Ankündigung des Geräts die Phantasie beflügelt: „Freie Fahrt ins digitale Leben“ titelten wir in der Ausgabe 07/2005 der Macwelt, doch der erste Praxistest hinterlässt nicht nur einmal einen schalen Beigeschmack.

Augenschmaus

Optisch ist das Lifedrive ein Genuss für Mac-Anwender. Das Innenleben ist auf 12,1 x 7,3 x 1,9 cm in stabiles, silbermattes Metall eingefasst. Mit 193 Gramm ist es 50 Gramm schwerer als und auch einen halben Zentimeter dicker als der Tungsten T5 aus dem selben Haus. Das Display ist brillant, löst aber im Gegensatz zu einigen Windows-CE-Organizern nicht mit VGA-Auflösung auf (640 x 480), sondern nur mit der Hälfte davon. Mit 480 x 320 Bildpunkten bei 65.000 Farben machen aber im Querformat auch Office-Dokumente eine gute Figur, Word- und Excel-Dokumente kann der mobile Anwender bearbeiten, Powerpoint-Präsentationen zumindest betrachten.

0 Kommentare zu diesem Artikel
940766