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Test Papyrus Autor 2.03M: Texte schreiben für Autoren

06.08.2009 | 18:14 Uhr |

Die alternative Textverarbeitung speziell für Autoren wartet in ihrer zweiten Version mit neuen pfiffigen Ideen auf.

In der zweiten Ausgabe der für und mit Autoren entwickelten Textverarbeitung sind essenzielle Funktionen wie eine Änderungsverfolgung hinzugekommen, außerdem geschützter Text, der auch vom Lektor nicht mehr geändert werden kann - vorausgesetzt freilich, er benutzt gleichfalls Papyrus Autor II (PA II). Praktisch sind die Zielvorgaben für den Umfang eines Manuskripts und die Anzeige des Abgabetermins in der Statuszeile. Die Option, etwa ein Exposé in verlagsgerechte Normseiten umzuwandeln, dürften Verfasser ebenfalls begrüßen. Gegenüber der Vorgängerversion wurde die Zählung von Wörtern, Zeichen oder Anschlägen deutlich verbessert und in die Statuszeile verlagert, wo sie jederzeit vor Augen liegt. Wichtig ist die weiter erhöhte Kompatibilität mit Word. Auch lange Texte im DOC-Format zeigt Papyrus Autor II anstandslos mit Überschriften, Formatierungen, Fußnoten, Kopfzeilen sowie anderen Details an. Probleme gibt es gelegentlich mit verschwundenen Bildern. Auszeichnungspunkte ("Bullets") aus Word tauchen in PA II nicht auf (umgekehrt klappt es aber). Komplikationen treten in unserem Test zudem mit Entourage beim Umbruch auf. Das Anlegen von Hyperlinks innerhalb eines Texts ist umständlich und manchmal fehlerträchtig. Dennoch glänzt PA II mit überzeugenden Eigenschaften, zu der auch die direkte Konvertierung des Dokuments in ein PDF gehört.

Empfehlung

Papyrus Autor II besticht durch intelligente Funktionen, die kreatives, stielsicheres Schreiben fördern und der Konkurrenz oft weit voraus sind. Einige Hakeleien sollte der entwicklungsfreudige Anbieter beseitigen, ansonsten ist das Programm für Profis aus der Schreiberzunft geradezu ein Muss. tha

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