The Next Big Thing sorgt für Adventure-Spaß auf dem Mac
Mac Spiel The Next Big Thing
An dem Adventure The Next Big Thing aus dem Hause Pendulo Studios ("Runaway") lässt sich manches kritisieren - aber sicherlich ist es in Stil und Humor eins der ganz großen Abenteuerspiele, das für Spaß und Stimmung auf dem Mac sorgt.
"What a guy" - was für ein Typ, lautet immer wieder das interne Urteil der Spielfiguren über den ultracoolen Star-Reporter Dan Murray, der neben seiner exzentrischen Kollegin Liz Allaire, beide vom "Quill", die Hauptrolle in diesem furiosen Adventure spielt. "Hauptrolle" bedeutet, dass man im Spielverlauf die Perspektive zwischen diesen beiden Figuren immer wieder wechselt und aus ihrer Sicht heraus agiert. Dabei hat die reichlich überdrehte Liz insgesamt etwas mehr Anteile. Die Story spielt in den Fünfzigerjahren in einer Hollywood-artigen Parallelwelt in Los Angeles voller echter Monster - nein, nicht die gewöhnlichen Produzenten und Darsteller aus unserem Universum, sondern in The Next Big Thing (TNBT) geht es um reale Monster. Ähnlich wie die X-Men gehören sie einer eigenen Spezies an, sind aber im Gegensatz zu diesen von den normalen Menschen voll akzeptiert. Vor allem, so lange sie sich aufs Horrorfilmemachen konzentrieren.
The Next Big Thing
Praktische Anzeige der Steuerung
Das Spielelogo
Hier passiert weniger als man denkt
Existenzialistisch depressiver Roboter
Dialoge satt
Grenzwertig, aber bedauerlich aktuell
Detailreiches Inventar
Schickes Optionsmenü im Retrostil
Ein Prä-Zune?
Wie oft beim Film alles nur Show
Der Poet des Schmerzes
Was für ein Auftritt - what a guy!
Da vorn im Brunnen sind lauter Käfer drin!
Ein bisschen altägyptische Grammatik
Das Aufgaben- und Fortschrittsfenster
So sieht's in Liz' Hirn aus (zunächst)
Immer noch im Hirn von Liz, Drilling Nr. 2
Extravagante Tanzbar
Die sollen den Tangosound lernen
Was auf trickreiche Weise auch gelingt
Roboter-Romantik
Skurrile Statistikdetails
Selbstgespräche in Liz' Hirn
Drilling Nr. 3
Zentrum der Hirnmanipulation
Urwald-Grammatik
Kein Grafikcrash, sondern Liz in einem lebendigen Gemälde
Dramatisches Finale, filmreif
Gruppenbild zur Erinnerung
The Next Big Thing
The Next Big Thing
The Next Big Thing
The Next Big Thing
The Next Big Thing
The Next Big Thing
The Next Big Thing
The Next Big Thing
The Next Big Thing
The Next Big Thing
The Next Big Thing
Liebe, Dialoge, schräge Charaktere
Bei einer Monsterfilmpreisverleihung im Hause des Magnaten Fitz Randolph, Chef von MKO und seines Zeichens ebenfalls Monster, bricht nun Big Albert in dessen Büro ein - aber warum? Für ihr Blatt sind Liz und Dan gerade vor Ort und versuchen dem Geheimnis auf die Spur zu kommen. Eine recht komplexe Geschichte um letztlich überraschende politische Ambitionen entfaltet sich auf komische und spannende Weise. Wobei der Witz vor allem von den Dialogen zwischen Dan und Liz lebt, die nach dem Motto miteinander umgehen: Was sich liebt, das neckt sich, ohne dazu freilich anfangs auch stehen zu wollen. Zur Not hält die durchgeknallte Liz die Dialoge in wechselnden Rollen auch mit sich selbst. Dass sie tatsächlich zu Drillingsschwestern gehört, macht die Geschichte im Spielverlauf nur noch interessanter. Herrlich sind zudem Figuren wie der existenzialistisch-depressive Roboter vor der Villa des Magnaten Fitz Randolph, der fliegenartige, aber geniale Wissenschaftler Dr. Fly oder das poetische Monster der Schmerzen mit masochistischen Zügen: ihm fallen neue Reime nur ein, wenn man ihm neue Wege zur Selbstqual aufzeigt.
Lesen Sie auf der nächsten Seite:
Vorherige Seite
Seite 1 von 3
Nächste Seite





Login über einen Foren Account
Gastposting
Gastbeiträge müssen erst freigeschaltet werden, bevor Sie auf der Seite erscheinen.