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Test Researchware Hypertranscribe 1.5.2: Hilfe um gesprochene Texte ab zu tippen

02.07.2009 | 19:20 Uhr |

Wer häufig Texte von Ton- oder Videovorlagen abtippen muss, findet in Hypertranscribe ein flexibles Tool.

Texte einer Audio- oder Videoaufnahme mit Bordmitteln abzutippen ist mühsam. Hypertranscribe dagegen macht dieses Unternehmen leicht, weil es alle nötigen Voraussetzungen unter einer einfach zu bedienenden Programmoberfläche vereint: In einem neuen Projekt öffnet man die gewünschte Ton- oder Videodatei, die das Tool nun in kurzen Segmenten - gegebenenfalls inklusive Filmbildern - abspielt, ins Eingabefeld rechts davon tippt man parallel den gehörten Text. Diesen kann man zur besseren Übersicht auch formatieren. Praktischerweise lassen sich die Abschnitte der Sound- oder Videodatei in ihrer Länge frei einstellen und per Loop automatisch so lange wiederholen, wie es fürs Abtippen nötig ist. Hilfreich bei der Transkription sind die Tastaturkürzel, die schnelle Sprünge zum Anfang des Segments oder zum nächsten Abschnitt erlauben. Ebenso leicht lassen sich Einstellungen wie Loops oder Timecodes über die Tastatur vornehmen. Die Timecodes sind wie Hyperlinks oder Lesezeichen im Text und erlauben es, per Mausklick an eine gewünschte Stelle zu springen. Ferner lassen sich bis zu zehn eigene Tastaturkürzel definieren, um häufig benötigte Textpassagen einzusetzen. Auch mit Tastenbefehlen soll das möglich sein, in unserem Test ließ sich aber die Tabulatortaste partout nicht in einen Tastaturkürzel integrieren. Zu guter Letzt kann man den fertigen Text als RTF-Dokument oder als reinen Text exportieren und in einer Textverarbeitung weiter nutzen.

Empfehlung

Hypertranscribe 1.5.2 ist ein ausgezeichnetes Programm für das komfortable abtippen von gehörtem Text. Wegen dem hohen Preis eignet es sich vor allem für diejenigen, die das regelmäßig machen müssen. tha

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