Von Thomas Hartmann - 30.07.2005, 21:00

Trekstor iBeat Vision

Schicker Multimediaplayer mit Schwächen in der Anwendung
Beeindruckend startet der knapp acht Zentimeter lange iBeat Vision mit einer schicken Animation auf seinem 1,3-Zoll großen Display mit 260 000 Farben. Im Dateibrowser lassen sich die unterstützten Formate anwählen, dazu gehören Musikstücke im MP3-, WMA- sowie OGG-Format. Ferner JPEG-Bilder, die sich auch als Diaschau betrachten lassen oder Dokumente im Text-Format. Außerdem kann man mit dem iBeat Vision Radio hören und eine Sendung im MP3-Format aufzeichnen. Auch Sprachdiktate lässt das Gerät zu. Das Highlight des iBeat Vision ist zweifellos die Videoplayer-Funktion. Hier jedoch kommt die erste Enttäuschung: unterstützt werden sollen Formate wie WMV, AVI oder MP4. Diese muss man aber zunächst mit einem Konverter in das spezielle TOM-Format umwandeln. Die dazu nötige Software liegt freilich nur für Windows vor. Quicktime-Movies konvertieren wir unter Mac-OS X zunächst in das AVI-Format bieten sie dann unter Windows XP dem TOM-Transcoder an. Anschließend lassen sich die Clips tatsächlich nach beeindruckender Komprimierung und in guter Qualität auf dem kleinen iBeat-Farbdisplay bewundern. Unter Mac-OS X ins MP4-Format gewandelte Videos akzeptierte der Konverter jedoch nicht. So gestaltet sich das Verfahren für Macianer indiskutabel umständlich. Ein weiterer Kritikpunkt ist die teils unübersichtliche Bedienung, selbst wenn man das Gerät über die sieben Modi für Musik, Text, Bilder, Multimedia und andere steuert. Der Klang ist ordentlich, aber die mitgelieferten Ohrhörer geben Bässe nur schwach wieder. Außerdem gelingt es uns nicht, geschützte WMA-Musikdateien, die wir unter Windows im MSN Music Store gekauft haben, auf dem iBeat Vision abzuspielen - obwohl Trekstor dies anders verspricht.

Fazit

Der iBeat Vision ist brauchbar, sofern man über eine Windows-Installation verfügt. Mac-Benutzer können die Videofunktion nicht nutzen. Zudem lassen sich geschützte WMA-Dateien in unserem Test nicht abspielen. Die übrigen Qualitäten sind in Ordnung. tha
Note: 3,4 befriedigend
Vorzüge gute Videoqualität auf Farbdisplay, vielseitig nutzbar, Datenaustausch ohne Mac/PC per USB-OTG
Nachteile Videofunktion für Macianer extrem umständlich, mittelmäßige Kopfhörer, gewöhnungsbedürftige Bedienung
Alternative Teac MP-8000
Preise: € 159 (256 MB), € 199 (512 MB), € 249 (1 GB) und € 349 (2 GB)

Technische Angaben

Systemanforderungen: Mac mit USB-Schnittstelle, Windows für Videokonvertersoftware, Kapazität: 1 GB (Testgerät), Display: 1,3-Zoll LCD (160 x 128 Pixel) mit 260.000 Farben, Akkulaufzeit (gemessen): 8,5 Stunden, Schnittstellen: USB 2.0, Line-In, USB-OTG, Maße (H x B x T): 3,7 cm x 7,5 cm x 1,4 cm
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