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Tungsten T5

24.01.2005 | 12:02 Uhr |

Kein aufregendes Äußeres mehr - und im Inneren stürzt regelmäßig das neue Betriebssystem ab.

Palm verabschiedet sich vom Slider und von der Zahl 4: Der Schiebemechanismus beim Vorgängermodell Tungsten T3 hat ausgedient und das Modell T4 nie das Licht der Welt erblickt - in einigen asiatischen Kulturen gilt die Vier als Unglückszahl. Auch der T5 besitzt ein brillantes Display mit einer Auflösung 320 x 480 Pixel, das sowohl im Hoch- wie im Querformat 65.000 Farben anzeigt, der Intel Xscale ARM-Prozessor mit 416 MHz verlangt jetzt nach dem PalmOS 5.4.

Und genau das scheint nicht immer stabil zu arbeiten, mehrmals am Tag stürzte das Gerät ab und konnte zum Teil trotz des aktuellen Updates nur durch eine aufgebogene Büroklammer über den Reset-Knopf an der Unterseite wieder zum Arbeiten überredet werden. So etwas betrübt bei einem Preis von rund 400 Euro. Nicht weniger betrüblich, dass die aktuelle Geiz-ist-geil-Mentalität den Hersteller dazu verleitet, sich die Dockingstation zu sparen: Was beim T3 noch serienmäßig dabei war (zum Nachfolgemodell ist dieses Dock aber nicht mehr kompatibel), sollte sich der Anwender beim T5 tunlichst für knapp 50 Euro dazukaufen, denn das mitgelieferte USB-Kabel verriegelt nicht am T5 - eine unachtsame Bewegung und die Verbindung ist zum Teufel.

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