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Audioblogging mit Audioboo

05.05.2009 | 10:46 Uhr |

Audioboo ist Twitter zum Hören. Statt kurzer Textmeldungen laden die Nutzer hier Sprachaufnahmen mit dem iPhone in ein zentrales Blog. Für alle Mitteilungsbedürftige, die auch unterwegs die Welt beschwatzen wollen.

Audioboo Logo
Vergrößern Audioboo Logo

Bei der App "Audioboo" geht es um das Prinzip des Audio-Bloggens. Nutzer können Tonaufnahmen in ein gleichnamiges Blog hochladen. So kann man der Welt kurze Sprachmitteilungen hinterlassen. Urlaubsgrüße, philosophisch angehauchte Weisheiten oder einfach ein simples "Hallo da draußen". Der Audioboo-Blog setzt dabei vollends auf die Idee des Web 2.0, also auf Inhalte der Anwender. Dies führt zu einer sehr großen Fülle an Beiträgen, mit stark schwankender Güte. Die Posts werden auf dem Server der Audioboo Gesellschaft gelagert und sind so auch über jeden Browser abzurufen. Primär aber ist das Blog für den iPod Touch und das iPhone erdacht.

Wenig Funktionen

Man kann sich als Benutzer von Audioboo registrieren und so Beiträge unter eigenem Namen, oder einem Synonym veröffentlichen. Leider kann man innerhalb der Anwendung nicht nach bestimmten Beiträgen oder Benutzern suchen. Neue Beiträge erscheinen auf dem iPhone also einfach als oberstes in der Liste. Da man nur die letzten 15 Beiträge angezeigt bekommt, ist es reines Glück alle Posts eines Benutzers mit zu bekommen.

Audioboo

Audioblog zum Mitmachen - mit wenig Umfang

Audioboo - Audioboo.fm

Preis: Kostenlos

Note: 3,2 befriedigend

Vorzüge: Mobil nutzbar, gute Aufnahmequalität

Nachteile: Nur Englisch, keine Suche

Alternativen: YiqYaq

Die Webseite ist übersichtlicher und umfangreicher.
Vergrößern Die Webseite ist übersichtlicher und umfangreicher.

Nur über den Webbrowser am Rechner kann man die Profile anderer Nutzer ansehen und ihnen als Zuhörer folgen, sich also als Follower eintragen.

Problemlose Aufnahmen

Die Aufnahmefunktion ist sehr einfach zu bedienen.
Vergrößern Die Aufnahmefunktion ist sehr einfach zu bedienen.

Das App Audioboo ist übersichtlich aufgebaut: es existieren drei Reiter, einer dient der Anzeige der letzten 15 Beiträge, der zweite zur Aufnahme eigener "Boos", der letzte zur Erstellung eines Accounts. Die Aufnahmen, durch das beim iPhone eingebaute Mikrofon, sind gut verständlich und werden in guter Qualität auf dem Server hinterlegt. Die Übertragung dorthin ist über alle Funkstandards möglich, so steht einer mobilen Teilnahme an dem Blog nicht im Wege.

Bisher ist das gesamte Programm nur auf Englisch erhältlich, da sich die Bedienung von selbst erklärt ist dies aber nicht weiter tragisch. Allerdings sind auch die Nutzer vorwiegend aus dem englischsprachigen Raum, dies kann sich natürlich ändern, bis dahin ist diese Anwendung für Anwender die des Englischen nicht mächtig sind, so gut wie uninteressant.

Link: iPhone-Apps im Test

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