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UMTS-Handys am Mac (I)

09.10.2006 | 14:53 Uhr |

Das digitale Zeitalter macht auch vor der klassischen Kommunikation nicht Halt. Mit der schnellen Übertragungstechnik UMTS werden Handys zu mobilen High-Speed-Internet-Zugangsstationen für den Mac – und das fast überall. Doch keine Technik ohne Tücken, es gilt, die ein oder andere Klippe zu umschiffen.

Moderne Handys bieten mittlerweile deutlich mehr als reine Telefonie. Integrierte Kamera, Adressbuch, Terminplaner und Reader für gängige Office-Formate machen aus den Geräten beinahe schon mobile Büros – damit wären sie eigentlich ideale Partner für den Mac.

So gut wie alle UMTS-Handys lassen sich auch als Modem für die schnelle Mobilfunk-Datentechnik benutzen. Damit wäre – das entsprechende Kleingeld für die anfallenden Gebühren vorausgesetzt – das viel propagierte Überall-Surfen endlich Realität im Alltag.

So weit die Theorie. In der Praxis merkt der Mac-Anwender schnell, dass der Handy-Hase deutlich in Richtung Windows läuft. Das fängt schon damit an, dass kein einziger Hersteller aus dem Testfeld Software für den Mac beilegt. Entsprechend ist der Mac-Nutzer auf die Unterstützung des Mobiltelefons direkt durch Apple oder durch zusätzliche Software von Drittanbietern angewiesen. Oder besser gesagt: auf mehrere unterschiedliche Softwarepakete. Das gilt für spezielle Produkte der Netzbetreiber wie den VPA compact III von Vodafone genauso wie für die Testsieger Motorola RAZR V3x und Nokia E70.

Breites Testfeld

Die beiden genannten Handys von Motorola und Nokia zeigen schon, wie breit das Spektrum des Testfelds ist. Mittlerweile verfügen so gut wie alle UMTS-Produkte über die geforderten Funktionen und nach wie vor spielt neben den Features und dem Preis nicht zuletzt auch der persönliche Geschmack beim Kauf eine entscheidende Rolle. Daher entschließen wir uns zu einem neuen Ansatz bei der Produktauswahl: wir fordern diejenigen Geräte an, die entweder aktuell am häufigsten verkauft werden oder von denen der Hersteller annimmt, dass es sich um seine zukünftigen Top-Seller handelt. Auf die zusätzliche Anforderung „möglichst hohe Mac-Kompatibilität“ reagieren die meisten Anbieter mit Schulterzucken, wir spielen also mal wieder Betatester für die Mac-Plattform.

Das Ergebnis ist eine breite Palette an Mobiltelefonen, wobei Nokia passend zur Marktposition mit den drei Produkten E61, E70 und N73 am häufigsten im Testfeld vertreten ist. Je zwei Produkte senden Samsung mit dem SGH-Z560V und dem SGH-Z400 sowie Sony-Ericsson mit dem K610i und dem M600i. Motorola schickt das aktuelle RAZR V3x ins Rennen, von Benq-Siemens nimmt das EF81 teil. LG Electronics stellt das brandneue U8500 zur Verfügung und Vodafone schickt zusätzlich zur angeforderten SIM-Karte den VPA Compact III.

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