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UMTS-Router Novamedia Globe Surfer III+

22.09.2011 | 06:29 Uhr |

Der Globe Sufer stellt sowohl über das Mobilfunknetz als auch über ein DSL-Modem eine Internetverbindung her und richtet ein lokales WLAN ein.

Der Globe Surfer III+ ist ein stationärer WLAN -Router mit integriertem 3G-Modem, die unterstützten WLAN-Standards sind 802.11b und 802.11g. Für die Verbindung über das Mobilfunknetz benötigt man nur eine beliebige Daten-SIM-Karte, die man in das Gerät einlegt. Man ist an keinen speziellen Provider gebunden. Der Router kann alternativ über ein DSL-Modem eine Internetverbindung herstellen. In diesem Fall dient das mobile Netz als Sicherheitsnetz.

Sobald eine DSL-Verbindung ausfällt, schaltet der Router automatisch auf das mobile Netz um, das funktioniert im Test in beide Richtungen problemlos. Alternativ lässt sich die Priorität der beiden Netze umkehren. Der USB-Anschluss kommt im Test nicht mit externen Festplatten zurecht, die über keinen eigenen Stromanschluss verfügt, da die Stromversorgung nicht für eine Festplatte ausreicht. Ein USB-Speicherstick bereitet dagegen keine Probleme. Der Datenträger erscheint automatisch im Finder in der Seitenleiste des Finder-Fensters, formatieren muss man ihn im Windows-Format FAT. Eine per Ethernet an den Router angeschlossene Netzfestplatte wird im Finder angezeigt, wenn auf dieser der Windows-Zugriff aktiviert ist, eine Verbindung über AFP ( Apple Filing Protocol ) kann der Globe Surfer nicht aufbauen. Da der Router maximal 802.11g verwendet, sind die Übertragungsraten entsprechend niedrig. Auch bei den Druckern ist Windows angesagt. Ist der Druckerserver auf dem Router aktiviert, richtet man ihn in der Systemeinstellung "Drucken & Scannen" als Windows-Drucker ein, was im Handbuch nicht beschrieben ist.

Einrichtung per Browser

Die Einrichtung des Routers erfolgt über einen Browser und wird durch eine Assistentenfunktion für die Grundeinrichtung unterstützt. In wenigen Schritten ist der Globe Surfer für den mobilen Netzzugang eingerichtet, was man am besten über eine Ethernetverbindung erledigt. Ein Kabel wird mit dem Router mitgeliefert. Das WLAN ist ab Werk nicht verschlüsselt. Für die Verschlüsselung stehen WPA und WPA2 zur Verfügung, auch eine Firewall ist vorhanden und standardmäßig aktiviert. Im Browser kann man außerdem zwischen den grundlegenden und den erweiterten Einstellungen wechseln, für letztere muss man jedoch die PDF-Handbücher zu Rate ziehen, die aber nur in Englisch verfügbar sind. Die Bedienoberfläche im Browser ist noch nicht an allen Stellen lokalsiert. Als nicht sehr intuitiv erweist sich die Einrichtung des DSL-Zugangs. Hier wäre eine Assistentenfunktion angebracht, da der Vorgang nicht beschrieben ist und einen Anwender ohne Vorkenntnisse vor Probleme stellen dürfte. Unter den erweiterten Einstellungen gibt es weitere Optionen wie beispielsweise VPN, Filter für den Zugriff auf Webseiten oder DynDNS. Der Verbindungsaufbau zum Internet über das Mobilfunknetz geht im Test problemlos über die Bühne, je nach Standort wechselt der Router zwischen den verschiedenen Geschwindigkeiten. Unterstützt werden UMTS , HSDPA, EDGE und GPRS.

Empfehlung und Bewertung

Der Globe Surfer ist für Anwender interessant, die keinen schnellen Internetzugang über DSL oder Kabel haben. Wegen des langsamen WLANs eignet er sich aber nur bedingt als Standardrouter für ein lokales Netz, trotz der Unterstützung von DSL.

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