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Analysten fordern Apples Reaktion auf Ultrabooks

11.01.2012 | 05:53 Uhr |

Neben dem schleichenden Abschied Microsofts von der Elektronik-Messe CES ist in Las Vegas vor allen Dingen die neue Klasse der Ultrabooks Thema

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Intel, das den Namen für die ultradünnen Rechner, die möglichst stromsparende Chips einsetzen sollen, erfand, rechnet mit bis zu 75 neuen Modellen, die im Jahr 2012 auf den Markt kommen sollen - unter anderem von namhaften Herstellern wie Acer. Die Ultrabook-Klasse ist aber alles andere als neu, insistieren die beiden Analysten Ezra Gottheil und Brian Marshall . Denn der Erfinder der Klasse hatte sein erstes Ultrabook schon vor vier Jahren vorgestellt: auf der Macworld Expo 2008 zeigte Apple erstmals das Macbook Air. Erst seit Oktober 2010, als Apple das Angebot ausweitete und den Preis reduzierte, ist das Macbook Air aber erst richtig erfolgreich, heuer sollte zu dem 11-Zoll- und 13-Zoll-Modell noch ein 15-Zöller hinzukommen.

Apples Reaktion auf die Ultrabooks werde also nicht in einem Aufgreifen des Themas bestehen, sondern in einer Fortentwicklung des Macbook Air . Gottheil und Marshall haben einige Vorschläge, wie Apple der wachsenden Konkurrenz begegnen könnte. Marshall fordert etwa "mehr Funktionalität und einige Features mehr". Neben höher auflösenden Bildschirmen und schnelleren Prozessoren seien das vor allen Dingen mehr Schnittstellen - damit ist das Macbook Air recht mager ausgestattet. Gottheil sieht das Heil für Apple vor allem in einem 15-Zoll-Monitor. Es sei jedoch sehr schwer, das hervorragende Macbook Air weiter zu verbessern, räumt Gottheil ein.

Auf den Netbook-Boom vor einigen Jahren reagierte Apple zunächst gar nicht und dann mit einem ganz anderem ultramobilen Gerät, dem iPad . Dieses könnte auch der Herausforderungen durch die Ultrabooks begegnen, sind sich die Finanzexperten einig. Mit einem speziellen Case mit integrierter Bluetooth-Tastatur wäre das iPad ein Ultrabook der besonderen Art. Dritthersteller bieten bereits Lösungen dieser Art an.

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