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Test Tweakersoft Vectordesigner 1.7.0

26.05.2011 | 08:59 Uhr |

Große Versionssprünge hat das schlanke Vektorzeichenprogramm seit unserem letzten Test Anfang 2008 nicht gemacht. Dafür ist es flotter und fehlerfreier geworden - und günstiger.

Mit Vectordesigner lassen sich leicht eigene Grafiken gestalten und fertige Objekte aus anderen Programmen einfügen.
Vergrößern Mit Vectordesigner lassen sich leicht eigene Grafiken gestalten und fertige Objekte aus anderen Programmen einfügen.
© 2015

Vectordesigner ist nicht nur eine preisgünstige Alternative zu Profi-Programmen wie Adobes Illustrator . Engagierte Zeichner im semiprofessionellen Bereich sind mit dem Tweakersoft-Programm auch aufgrund der integrierten CMYK-Unterstützung in der Regel gut bedient. Dazu trägt auch die schlichte, aber solide Ebenenverwaltung bei. Außerdem macht Vectordesigner auf geschickte Weise Gebrauch von externen Hilfsmitteln, indem es etwa die Image-Core-Fotofilter aus Mac-OS X und einfache Bildoptimierungen wie in Vorschau integriert. Damit kann das Tool neben Vektor- auch Pixel- respektive Rastergrafiken verwenden und letztere bei Bedarf in Vektorelemente konvertieren.

Ferner erlaubt Vectordesigner direkten Zugriff auf die in vielen Macs eingebaute iSight-Kamera und bietet neben einem Media-Browser eine Palette für Flickr -Bilder und -Muster. Die Bedienung der Mac-App ist recht einfach, insbesondere, wenn man sich die gut gemachten Podcasts zur Einführung in elementare Abläufe betrachtet. Sie sind allerdings wie das Programm selbst nur auf Englisch verfügbar. Über die Inspector-Palette hat man raschen Zugriff auf wichtige Funktionen zum Gestalten und Formatieren von Text und Grafik, auf die Ebenenverwaltung und die Filter. Dagegen stört uns, dass Vectordesigner sich in einigen Fällen nicht an Mac-übliche Tastaturkürzel wie Befehlstaste-< zum Fensterwechsel hält, sondern damit die Verkleinerung des Bildes steuert, was leicht zur Verwirrung führt. Das einfache Editieren und Hinzufügen von Bearbeitungspunkten, das recht virtuose "Text am Pfad" und die Scannerintegration gehören hingegen zu den Pluspunkten des Zeichenprogramms. Auch mit per Import oder aus der Zwischenablage eingefügten Grafiken aus anderen Programmen arbeitet das Programm nahtlos zusammen - jetzt auch bei EPS-Objekten.

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