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Navigationsgeräte für den Mac im Vergleich

29.09.2008 | 12:49 Uhr |

Nach Hause finden sie immer. Doch wie sie sich mit dem Mac verstehen, darin unterscheiden sich Navigationsgeräte ganz erheblich.

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Beobachtet man in letzter Zeit den Verkehr in einer deutschen Großstadt, könnte man meinen, die Deutschen seien zu einem Volk orientierungsloser Mobilisten geworden. Kaum ein Kleinwagen, an dem nicht ein kleiner Kasten an der Windschutzscheibe pappt. Die teureren Karossen haben das Kästchen in der Konsole integriert - ohne Navi aber fährt fast niemand mehr herum. Mobile Navigationsgeräte waren letztes Jahr zu Weihnachten der Verkaufsrenner - sie übertrafen bei Amazon und Co. sogar die Dauerbrenner Digitalkameras und iPods. Kein Wunder: In den letzten Jahren sind Navis kleiner geworden, sie sind deutlich preiswerter und vor allem kinderleicht in der Bedienung.

Renner zu Weihnachten

Ein weiterer Vorteil: In der Grundausstattung kostet ein einfaches Modell kaum mehr als ein Update der digitalen Straßenkarte - da greifen viele doch lieber gleich zu einem neuen Gerät. Und noch eine gute Nachricht für alle, die Schwierigkeiten mit der Wegfindung haben: Alle von uns getesteten Geräte haben die Kinderkrankheiten mobiler Navigationsgeräte längst überwunden. Satelliten werden dank verbesserter GPS-Empfänger problemlos gefunden und schon wenige Meter nach einer Tunnelausfahrt wieder erkannt. Auch in engen Großstadtschluchten funktioniert die GPS-Steuerung einwandfrei, so dass der größte Nachteil gegenüber einem fest verbauten und meist zehnmal so teuren Navi entfällt. Gegenüber letzteren bieten, abgesehen von optischen Aspekten, mobile Navis viele Vorteile. Sie sind meist auf dem neuesten Stand der Technik und bieten, in den teureren Varianten, eine Fülle an Zusatzfunktionen.

Informationen aus dem Web

Da sich Navigationsgeräte in ihrer Grundaufgabe, den besten Weg von A nach B zu finden, kaum mehr unterscheiden (auch das Kartenmaterial stammt immer von den gleichen zwei Anbietern, Navtec und Teleatlas), müssen sich die Hersteller immer neue Dinge einfallen lassen, um sich von der Konkurrenz abzuheben.

Eine Schlüsselfunktion hat dabei neuerdings das Internet inne. Nicht nur lassen sich Karten-Updates über das Netz kaufen, wichtiger noch sind Geo-Informationen, die das Netz zu Hauf bietet. Das fängt an mit den so genannten POIs (Points of Interest), also Gebäuden, Einrichtungen und so weiter. Der nächste Supermarkt, die nächste Tankstelle, der Pizzabäcker oder eine Spezialklink in der Nähe: Es gibt nichts, was das Navi nicht weiß - oder wissen sollte.

Am schnellsten und aktuellsten erhält man diese Informationen aus dem Internet, weshalb die großen Anbieter wie Garmin und Tomtom inzwischen voll auf das Netz setzen. Die Frage ist nur, wie die Informationen den Weg aus dem Netz in das Navi finden.

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