Video-Authoring mit der Creative Suite 5
Adobe Premiere CS 5
Mit Premiere CS 5 versucht Adobe, seinen Rückstand im professionellen Videomarkt aufzuholen - Avid und Apple mit Final Cut Pro haben derzeit die Nase vorne. Wir testen die Beat von Premiere CS 5 und sagen, welches Potential die Videoschnittsoftware von Adobe hat.
Premiere CS5: Performance und Formate
Zu den hauptsächlichen Neuerungen von Premiere CS5 gehört ein deutlicher Geschwindigkeitszuwachs bei der Arbeit mit hochauflösenden Formaten und Effekten. Die Leistungssteigerung, genannt Mercury Engine, basiert zum einen auf der neuen 64-Bit-Architektur, zum anderen holt sich Premiere die Performance aus der Grafikkarte, genauer gesagt aus der GPU. Auf dem Mac unterstützt werden hier momentan nur die FX4800 und die GTX285 von Nvidia.
Adobe Premiere CS5
Der neue Startup-Screen lässt auf interessante neue Funktionen von Premiere hoffen.
Absturz? Nein... nur Geduld. Trotz anders lautender Aussage von Adobe, nämlich einem schnelleren Öffnen von Projekten, kann es gut 10 bis 15 Minuten dauern, bis ein mittelgroßes Projekt in Premiere erscheint.
In Adobe Story erstellte Drehbücher können unter Beibehaltung der Metadaten in OnLocation übernommen werden.
Zu filmende Shots, wie hier in Adobe Story erstellt, erscheinen als Elemente in OnLocation.
Der neue Medienbrowser von OnLocation erkennt auch bandlose Formate wie P2 oder XDCAM.
Premiere CS5 unterstützt viele neue Formate, wobei nicht alle in den Sequenz-Einstellungen erscheinen.
Material von einer RED-Kamera kann aus dem Medienbrowser von Premiere CS5 direkt importiert werden. 08. Exportierte XML Dateien, hier aus Final Cut Pro, werden unter Beibehaltung aller Spuren, Blenden und sogar einem Teil der Effekte in der Premiere-Timeline dargestellt.
Exportierte XML Dateien, hier aus Final Cut Pro, werden unter Beibehaltung aller Spuren, Blenden und sogar einem Teil der Effekte in der Premiere-Timeline dargestellt.
Verbessert hat Adobe die Sprachanalyse, die jetzt deutlich schneller und akkurater sein soll.
Trotz anders lautender Ansage von Adobe ist das direkte Importieren von Medien einer Video-DVD noch nicht möglich.
Der neue Ultra-Keyer stanzt schnell und akkurat. In diesem Beispiel reichte die einfache Auswahl der Hintergrund-Farbe.
Der Export eines Filmes kann aus Premiere CS5 direkt erfolgen, wobei die Checkbox „Match Sequence Settings“ für ein natives Exportformat sorgt.
Der Performance zuträglich ist auch, dass der Zugriff von Premiere (ebenso wie After Effects) nicht nur auf einen kleinen Teil des Hauptspeichers limitiert ist, sondern den gesamten RAM bis zu 128 GB ausnutzt, was vor allem bei der parallelen Arbeit mit Premiere und After Effects sinnvoll ist. Ferner löst Premiere hochauflösendes Material, zum Beispiel 4K-Footage von einer RED-Kamera, in unterschiedlichen Darstellungen zwischen 1/1 und 1/16 auf, sodass das Real-Time-Editing von 4K-Video sogar auf Macbooks möglich sein soll.
Zu den neu unterstützten, bandlosen Formaten gehören neben Sonys XDCAM HD 50 (Intra-frame 4:2:2 Long-GOP) auch das AVC-Intra Format mit 100 MBit, AVCCAM, sowie das Consumer-Format AVCHD. Außerdem soll Premiere das Material der auch in der Videoproduktion immer beliebter werdenden Spiegelreflex-Fotokameras von Canon (5D und 7D Mark II) sowie Nikon D90, D300s und D3000 nativ verarbeiten. Im oberen Segment hat Adobe die Zusammenarbeit mit RED für 2K-, 3K- und 4K-Auflösungen verbessert und unterstützt jetzt beinahe alle gängigen Frame-Raten. Darüberhinaus kann der Anwender die Farbbestimmung für RED RAW Dateien, zum Beispiel Chroma, ISO, Weißabgleich und Belichtung, direkt in Premiere durchführen.
Hinweis: Der nachfolgende Link verweist Sie direkt auf die Homepage des Herstellers, auf der Sie sich für den Download registrieren können. Sie werden dann benachrichtigt, sobald die Demo von Photoshop CS5 verfügbar ist.
Lesen Sie auf der nächsten Seite:
Vorherige Seite
Seite 1 von 3
Nächste Seite





Login über einen Foren Account
Gastposting
Gastbeiträge müssen erst freigeschaltet werden, bevor Sie auf der Seite erscheinen.