Videokomprimierer
Videokomprimierer für Profis
Wir testen die wichtigsten Videokomprimierern für den professionellen Einsatz und Heimanwender zuhause.
Eine generelle Empfehlung für einen oder mehrere Komprimierer auszusprechen ist quasi unmöglich, da die Wahl der richtigen Applikation doch sehr von den individuellen Bedürfnissen abhängt. Aus der eigenen (Produktions-)Erfahrung können wir sagen, dass der kostenlose MPEG Streamclip für das Transcodieren beispielsweise von DVD-Material sehr hilfreich ist, und dass man mit Quicktime 7 Pro schon sehr viele Aufgaben des Umrechnens erledigen kann.
Wer häufig und/oder lange Filme in MPEG-4 enkodiert, für den lohnt sich die Investition in Elgatos Turbo.264 mit Hardware-Beschleunigung, während man Flash-Filme sehr gut mit Sorenson Squeeze (for Flash) erstellen kann. Anwender von Final Cut Studio sind mit dem Compressor ebenfalls meist ausreichend bedient, während man für die Erstellung professioneller Bluray DVDs auf Episode oder Reference zurückgreifen kann. Besonders gefallen hat uns auch die grafische Oberfläche von Episode 6, welche bei häufig auftretenden, komplexen Kompressionsvorgängen sehr hilfreich ist.
Lacie Laplug
1 Der Laplug im Assistant (Gerätesoftware)
Der Laplug im Assistant (Gerätesoftware)
Der Laplug im Assistant (Gerätesoftware)
2 Zugriff auf Dateibrowser und Konfiguration
Zugriff auf Dateibrowser und Konfiguration
Zugriff auf Dateibrowser und Konfiguration
5 Das Mastervolume muss man ankreuzen, um die Songs auf der Platte per iTunes zu nutzen
Das Mastervolume muss man ankreuzen, um die Songs auf der Platte per iTunes zu nutzen
Das Mastervolume muss man ankreuzen, um die Songs auf der Platte per iTunes zu nutzen
6 Und hier ist der Medienserver anzukreuzen
Und hier ist der Medienserver anzukreuzen
Und hier ist der Medienserver anzukreuzen
7 Der Dateibrowser mutet doch sehr Windows-lastig an
Der Dateibrowser mutet doch sehr Windows-lastig an
Der Dateibrowser mutet doch sehr Windows-lastig an
3 Übersichtlich Die angeschlossenen Laufwerke
Übersichtlich Die angeschlossenen Laufwerke
Übersichtlich Die angeschlossenen Laufwerke
4 Diese Oberfläche im Browser nennt Lacie Dashboard, und die Kästchen Widgets
Diese Oberfläche im Browser nennt Lacie Dashboard, und die Kästchen Widgets
Diese Oberfläche im Browser nennt Lacie Dashboard, und die Kästchen Widgets
8 Updates werden angezeigt, aber die Installation ist etwas aufwändig
Updates werden angezeigt, aber die Installation ist etwas aufwändig
Updates werden angezeigt, aber die Installation ist etwas aufwändig
Apple Compressor 3.5
Teil des Final Cut Studio-Pakets ist der Stapelkomprimierer Compressor, der es ermöglicht, einen Film in viele Formate oder viele Filme in ein Format umzurechnen. Der Compressor bietet hierbei eine Vielzahl an mitgelieferten Einstellungen, unter anderem für Web (MPEG-4), DVD (MPEG-2) sowie Blu-ray (H.264), und ermöglicht die Eingabe und Speicherung individueller Einstellungen, um diese jederzeit erneut nutzen zu können. Seit der Version 3.5 verfügt der Compressor zudem über so genannte Jobs, die bestimmte Aufgaben automatisch erledigen, zum Beispiel den Upload auf YouTube oder MobileMe, oder das Brennen von Video-DVD und Blu-ray Disks. Der Compressor greift zudem auf installierte Quicktime-Komponenten zurück, sodass das Kompremieren auch fremder Formate wie WMV oder DivX sowie Codecs anderer Hersteller, zum Beispiel Elgato, möglich ist. Der Compressor ist leider nur als Bestandteil von Final Cut Studio und nicht als separates Programm erhältlich.
Adobe Media Encoder CS5
Videokomprimierer |
||
Hersteller |
Apple |
Adobe |
Produkt |
Compressor 3.5 |
Media Encoder CS5 |
Preis |
Teil von Final Cut Studio |
Teil u. a. von Production Premium CS5 |
Gesamtwertung |
1,8 gut |
2,0 gut |
Einzelwertungen |
||
Geschwindigkeit (20%) |
1,8 |
1,8 |
Ausstattung (30%) |
1,6 |
2,0 |
Encoder-Qualität (30%) |
1,8 |
1,9 |
Handhabung (20%) |
1,8 |
2,4 |
Testurteil |
||
Vorzüge |
Ausreichend für die meisten professionellen Ansprüche, viele Formate, speicherbare Presets, Stapelfunktion, viele Filter |
Als Teil der Production Premium CS5 Suite, ausreichend für viele professionelle Ansprüche. Unterstützt auch Flash und MXF (P2) |
Nachteile |
Keine Live-Preview beim Encoding, Fehlermeldungen werden nicht erklärt |
Etwas unübersichtlich in der Handhabung, nur als Bundle-Produkt erhältlich, nur ein Filter |
Technische Angaben |
||
Stapelfunktion |
ja |
ja |
Video-Eingangsformate |
Quicktime, MPEG-4, AVI, DV, Flash, MPEG-1 |
QuckTime, MPEG-4, AVI, DV, Flash, MPEG-TS |
Video-Ausgangsformate (ohne 3rd Party Quicktime-Komponenten) |
Quicktime, MPEG-4, Blu-ray H.264, MPEG-1, MPEG-2, AVI |
Quicktime, MPEG-2 (DVD und Blu-ray), MPEG-4, Flash, DPX, MXF (P2) |
Größe, Daten- und Bildrate |
Beliebige Größe und Framerate, durchschnittliche und höchste Bitrate, CBR und VBR (1- und 2-pass) |
Verschiedene Bildgrößen festgelegt, durchschnittliche und höchste Bitrate, CBR und VBR (1- und 2-pass) |
Speicherung von Presets |
ja |
ja |
Filter |
Farbkorrektur, Deinterlacing, Weich- und Scharfzeichnen, Timecode-Überlagerung |
Weichzeichner |
Live-Preview |
ja |
nein |
Watchfolder |
ja, über Droplets |
nein |
Benachrichtigungen über E-mail oder SMS |
ja |
nein |
Direkter Upload oder Web-Service |
MobileMe, YouTube, FTP-Server |
FTP-Server |
Website |
Auch Adobe liefert in dem Production Premium Paket CS5 einen eigenen Stapelkomprimierer mit. Dieser ist zwar bei weitem nicht so übersichtlich wie der Compressor, umfasst aber eine Menge nützlicher Funktionen. So ist es beispielsweise möglich, nicht nur Standards wie Quicktime oder MPEG-2 und MPEG-4 zu enkodieren, sondern auch Flash-Filme (optional sogar mit Que-Points), oder professionelle Formate wie DPX oder MXF für P2. Auch die Einstellungen umfassen (fast) alle notwendigen Optionen wie Bildgröße (allerdings nur als formatspezifische Vorgaben, nicht frei einstellbar), Datenrate und Qualität, sowie den direkten Upload auf einen FTP-Server. Der Media Encoder wird ausschließlich als Bestandteil andere Pakete mitgeliefert und ist nicht als Einzelprodukt erhältlich.
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