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Publish: Main Concept Reference

09.12.2008 | 13:25 Uhr |

Wer DVDs produziert inte­ressiert sich nicht für das Flash-Format, und wer Podcasts oder You-Tube-kompatible Videos herstellt, braucht keine HD-Formate.

Diesen Umstand macht sich Mainconcept zunutze und bietet das Programm Reference kostenlos an. Wer es einsetzen möchte, muss das entsprechende Codec-Paket kaufen, um seine Filme ohne Wasserzeichen transcodieren zu können. Bereit stehen unter anderem Pakete für MPEG-2, H.264/AVC, MPEG-4, für VC-1 sowie für professionelle Broadcast-Formate wie DVCPRO.

Anwendung

Die Bedienoberfläche ist lieblos-karg gehalten, so erschließen sich einem die Funktionen der einzelnen Schaltflächen nicht sofort. Erst das längere Positionieren des Mauszeigers führt zum Öffnen der Tooltips, woraus der Anwender erkennen kann wofür der Button nun eigentlich gut ist.

Das Vorschaufenster bietet alle nötigen Funktionen wie das Setzen von In- und Out-Punkten, eine Zoomfunktion, Speichern eines Einzel-Frames sowie einer Transcoding-Preview. Allerdings fehlt ein Abspiel-Button, hier muss man den Quicktime-Player nutzen.

Legt man einen Film per Drag-and-drop in die Stapelliste, kann man aus einer langen Liste den gewünschten Codec wählen und diesen nach eigenem Gusto einstellen. Bereit stehen zunächst die Standardeinstellung für Größe, Seitenverhältnisse, Bitrate, Filter und Multipass-Encoding. Wer tiefer in die Einstellungen einsteigen möchte, klickt auf die Schaltfläche mit dem Schraubendreher und gelangt in die Eingeweide eines jeden Codecs. Hier lassen sich abhängig vom Format etliche weitere Einstellungen vornehmen, allerdings bedarf es hierfür mehr als nur ein gesundes Grundwissen über gutes Encoding.

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