Von Filipe Pereira Martins, Anna Kobylinska - 27.10.2008, 12:05

Videos kodieren

Publish: Der richtige Codec für jedes Video

Quicktime 7 Pro, das Herzstück der Multimedia-Architektur von Mac-OS X, kann für jeden Anlass einen passenden Codec bereitstellen. Diesen gilt es, zu finden und die Ausgabe zu optimieren, beispielsweise für iPod, Mobile Me oder Youtube
Die Standardversion von Quicktime 7 meistert die Wiedergabe verschiedener Medien und ist auf dem Mac und unter Windows kostenlos. Sobald man jedoch Funktionen zum Bearbeiten und Konvertieren von Medien nutzen will, verlangt Apple einen Freischaltungsschlüssel für rund 30 Euro, der den Quicktime-7-Player in Quicktime 7 Pro wandelt. Mit der Pro-Version kann man nicht nur Quicktime-Videos aus dem Internet abspeichern (Ausnahme Streaming-Inhalte), Audio und Video auf dem Mac aufnehmen oder Clips editieren, sondern vor allem auch konvertieren. Aus Quicktime 7 Pro lassen sich Clips exportieren, die man auf dem iPod, iPhone oder Apple TV vorführen oder im Internet - etwa auf Mobile Me - veröffentlichen kann.

Medien auswählen, kopieren und einfügen

Mit zwei winzigen Marken, der In- und der Out-Auswahlmarkierung, kann man auf der Zeitachse in Quicktime 7 Pro eine Auswahl treffen und diese anschließend mit Befehlen aus dem Menü "Bearbeiten" in die Zwischenablage kopieren, aus dem Clip ausschneiden oder löschen. Um alle Clip-Inhalte außerhalb der Auswahl zu entfernen, verwendet man den Befehl "Bearbeiten > Auf Auswahl trimmen". Im Dialogfenster der Filmeigenschaften sind noch weitere Korrekturen möglich. Quicktime Pro erlaubt das Aktivieren und Deaktivieren, Extrahieren und sogar Entfernen ganzer Spuren. Die verschiedenen Eigenschaften jeder einzelnen Spur lassen sich hier manuell bearbeiten (die Lautstärke einer Ton-Spur ist beispielsweise im Reiter "Audioeinstellungen" zu regulieren).
In Quicktime 7 Pro kann man auch neue Medien einfügen. Der Befehl "Bearbeiten > Einsetzen" platziert den Inhalt der Zwischenablage an der aktuellen Position der Zeitmarke, wobei Medien hinter der Zeitmarke am Ende des neuen Abschnitts landen. So stellt man sicher, dass sich neue und alte Inhalte nicht überlagern, sondern aufeinander folgen. Manchmal ist jedoch genau das Gegenteil notwendig, etwa dann, wenn man das Fehlen einer Audiospur bemerkt und diese nachträglich einfügen möchte, so dass sie synchron mit den übrigen Inhalten des Clips abläuft. In diesem Fall hilft der Befehl "Zum Film hinzufügen…" aus dem Menü "Bearbeiten". Der Befehl "Zur Auswahl hinzufügen und skalieren" streckt den Inhalt der Zwischenablage über die gesamte Zeitdauer der aktuellen Auswahl. Für das Einsetzen von Audioinhalten ist diese Methode also generell ungeeignet. Wenn es aber darum geht, rein visuelle Inhalte einzufügen, macht diese Funktion durchaus Sinn.
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