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Parallels Desktop 4

02.12.2008 | 12:38 Uhr |

Parallels Desktop 4 ist eine Alternative zu Vmware Fusion 2 - beide erlauben es, andere Betriebssysteme wie Windows auf einem Intel-Mac zu nutzen.

Weil bei Parallels Desktop 4 Mac-OS X im Hintergrund weiter aktiv ist, kann es nicht so schnell arbeiten wie Boot Camp.

Im Test mit Windows XP und Windows Vista machen sich die Komfortfunktionen bei der Installation des Betriebssystems und der Nutzung von externen Geräten besonders gut. Die Neuinstallation von Windows Vista braucht nur wenige Klicks im Assistenten und läuft danach autonom. Und mit Smart Mount und Smart Connect entscheidet man selbst, welche Festplatten in Windows sichtbar sind und welche USB-Geräte allein am Mac nutzbar sein sollen.

Windows XP bleibt auf einem Macbook Pro unbeeindruckt von der zweiten CPU - die Leistung steigt nicht.
Vergrößern Windows XP bleibt auf einem Macbook Pro unbeeindruckt von der zweiten CPU - die Leistung steigt nicht.

Positiv vermerken wir Konfigurationshilfen für die Integration von Windows und Mac-OS X: In den Voreinstellungen lässt sich definieren, welche Tastenkombinationen von Mac-OS X auf das Pendant von Windows umgesetzt werden sollen (was bei uns aber nur mit Vista funktioniert). Außerdem hat man die Wahl, ob alle Ordner und Programme zwischen Mac-OS X und Windows synchronisiert werden oder nur bestimmte, und ob bestimmte Dateiarten in Windows oder mit Mac-OS X geöffnet werden sollen.

Bei der Leistungsmessung liegen Parallels Desktop 4 und Fusion 2 über weite Strecken gleichauf - auf einem Mac Pro mit acht CPUs bringt Parallels aber mehr Leistung; bei Fusion will es uns nicht gelingen, mehrere CPUs unter Windows XP zu aktivieren.

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