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WLAN-Router mit Draft-n

01.07.2007 | 15:54 Uhr |

Die jüngste Generation von WLAN-Routern verspricht drahtlose Übertragungen mit bis zu 300 Megabit pro Sekunde. Wie gut das am Mac klappt, zeigt unser Test mit sechs verschiedenen Routern, die Draft-n unterstützen

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Auch wenn Apple in vielen Bereichen oft ganz vorne dabei ist, wenn es um Innovationen geht: Für die Unterstützung von drahtlosen Netzen gilt das nicht. So unterstützen Mac-Rechner die Vorabversion des WLAN-Standards 802.11n erst seit Einführung der Modellreihen mit Core-2-Duo-Prozessor. Ältere Geräte lassen sich nur mit einem Trick Draft-n kompatibel machen (siehe Kasten „Upgrade für ältere Mac-Rechner“). Und der 17 Zoll große iMac mit 1,83-Gigahertz-CPU bleibt weiterhin von der schnellen Drahtlostechnik ausgeschlossen. Für den Anwender ist der versprochene Leistungsschub extrem verlockend. Statt den bislang maximal 54 Megabit pro Sekunde lassen sich – so zumindest die Werbung für die meisten Router – nun bis zu 300 Megabit pro Sekunde durch die Luft transportieren. Das ist deutlich schneller als die Geschwindigkeit von kabelbasierten Netzen, die mit Fast Ethernet eine Kapazität von 100 Megabit pro Sekunde bieten. Selbst wenn man die Datenpakete abzieht, die für Fehlerkorrektur und Verschlüsselung benötigt werden, sollte noch ein spürbarer Vorteil für das drahtlose Netzwerk übrig bleiben.

Bunt gemischt mit Lücken

Mittlerweile haben die meisten Hersteller von Netzwerkprodukten einen WLAN-Router im Angebot, der Draft-n unterstützt. Allerdings sind viele Produkte noch nicht im Handel verfügbar. Im Macwelt-Test treten daher nur sechs Geräte an: Neben der Apple-Basisstation Airport Extreme sind dies der D-Link DIR-655, Netgears WNR854T, das Gigaset SE366 von Siemens, der Trendnet TEW-631BRP sowie von Zyxel das Modell NBG-415N.

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