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Firefox 8

02.12.2011 | 14:01 Uhr |

Kurz vor seinem achten Geburtstag steht nun die aktuelle Version 8 vom Browser Firefox zum Download bereit. Das Surftool hat kleinere Überarbeitungen erfahren.

Nachdem sich Apple bei Safari für die Rendering-Engine KHTML entschieden hatten, orientierten sich die Entwickler der Mozilla Application Suite um. Nicht mehr eine umfangreiche Suite, die unter anderem mit einem Browser und einem Mail-Programm bestückt ist, sollte im Zentrum der Entwicklung stehen, sondern einzelne Applikationen. Die Anwendungen sollten einen schnellen Programmstart und eine geringere Speicher- sowie Rechnerauslastung aufweisen. Außerdem lag beim Browser Firefox eine individuelle Anpassungsmöglichkeit im Fokus. In dieser Tradition steht auch die aktuelle Firefox-Version, die die Nummer 8 trägt. Durch die kurzen Update-Zyklen der Entwickler kann man nicht mit sehr großen Entwicklungssprüngen rechnen. Und so haben sich die Entwickler bei der Überarbeitung des Browser neben Bugfixes auf die Geschwindigkeit des Programms und die Handhabung der Add-Ons konzentriert.

Unter der Vorgängerversion des Browser kam es vor, dass sich vom Anwender ungewollt Add-Ons installieren ließen. Dieser Sicherheitslücke haben die Entwickler nun einen Riegel vorgeschoben. Das Surf-Tool fragt bei neuen Anwendungen und Erweiterungen nun beim Anwender nach, ob er diese akzeptieren will oder nicht. Lehnt der Surfer ab, blockiert Firefox 8 die Installation.

Testergebnisse

Die Geschwindigkeit von Firefox vergleichen wir mit den zwei Hauptkonkurrenten Apple Safari und Google Chrome. Der Acid3-Test überprüft Browser auf ihre Konformität zu den Standards des World Wide Web Consortiums. Hierbei schneiden alle drei getesteten mit 100/100 gleich gut ab. Da Safari 4 bereits seit Juni 2009 diesen Test mit der vollen Punktezahl absolviert und die zwei hier behandelten Konkurrenten ebenfalls seit Ende 2009 die volle Punktezahl erhalten, freuen wir uns auf Acid4. Neben der Render-Geschwindigkeit haben die Surf-Programme nach dem Tod von Adobe Flash vor allem mit Java zu kämpfen. Firefox ist bei der Test-Vorgabe Sunspider im Vergleich mit erbrachten 303.2 Millisekunden langsamer als Safari, aber immer noch schneller als Chrome. Bei Peacekeeper ändert sich dies, und der Browser liefert mit 1104 Punkten das langsamste Ergebnis in der Runde. Peacekeeper überprüft aber auch Teile der HTML5-Implementation. Und hier schneidet der Feuerfuchs mit sechs von sieben möglichen Punkten besser als Safari und knapp schlechter als Chrome ab, der die volle Punktzahl erarbeitet.

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