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Virtualisierungssoftware: Desktop 7 vs. Fusion 4

16.11.2011 | 14:02 Uhr |

Vmware Fusion und Parallels Desktop sind Gold wert, wenn man ab und zu eine Windowssoftware benötigt. Mit ihrer Hilfe kann man Windows 7 oder ein anderes Betriebssystem auf einem Mac installieren. Windows läuft dann wie ein weiteres Programm unter OS X

Test: Bootcamp vs. Parallels: aufmacher
Vergrößern Test: Bootcamp vs. Parallels: aufmacher

Die beiden fast zeitgleich erschienenen neuen Versionen von Parallels und Fusion bieten moderne, übersichtliche Oberflächen und bessere Unterstützung von OS X 10.7. Gelungen ist das neue Startfenster von Parallels, das verschiedene Aktionen anbietet wie das Anlegen einer neuen virtuellen Maschine mit Windows, den Import von Windows von einem PC oder das Nutzen der Boot-Camp -Partition. Schritt für Schritt führt das Tool durch die Aktionen. Legt man eine Windows-Installations-CD ein, erkennt Parallels das System automatisch. Weitere Einstellungen sind nicht nötig, Profis können optional einige Einstellungen ändern. Als Alternative zu Windows bietet Parallels noch die direkte Installation von Chrome OS, Fedora und Ubuntu Linux.

Die Oberfläche von Vmware Fusion 4 Schlichte und günstige Alternative zu Parallels Desktop für gelegentlichen Einsatz url link http://www.vmware.de/ Vmware _blank Preis: € 45, CHF 53 (Einführungspreis) Note: 1,7 gut Leistung (50?%) 1,6 Ausstattung (20?%) 1,8 Bedienung (20?%) 1,9 Dokumentation (10?%) 2,0 Vorteile:Gute Leistung, akzeptable Grafikleistung Nachteile: Hoher RAM-Bedarf Alternative: Boot Camp, Parallels, Virtual Box Technische Angaben: Mac mit Core 2 Duo-CPU, ab Mac-OS X 10.6, 1 GB RAM Vmware Fusion ist schlichter aufgebaut, aber bequem und problemlos bedienbar und immer noch bedeutend komfortabler als die kostenlose Alternative Virtual Box von Oracle. Beim Erstellen einer virtuellen Maschine erkennt Vmware ebenfalls automatisch das System des Installationsmediums und führt Schritt für Schritt zum virtuellen System. Beide Programme importieren auf Wunsch virtuelle Systeme ihrer Konkurrenten, eine bestehende Boot-Camp-Partition ist verwendbar. Wie bei früheren Systemen ist es aber nicht möglich, eine Boot-Camp-Partition "anzuhalten", man muss das System bei jeder Nutzung komplett booten. Nach dem Import kann zudem eine erneute Aktivierung von Windows erforderlich sein. Ein bestehendes Windows-System von einem alten Aldi-Rechner importieren beide Systeme. Vmware unterstützt dabei nur die Migration per Netz, Parallels überträgt das System alternativ per externer Festplatte oder über ein spezielles USB-Kabel.

Insgesamt gelingt Parallels die Integration in das Mac-System besser. So kann man etwa die Programme eines Windows-Systems gezielt ins Launchpad von OS X 10.7 aufnehmen, Windows-Programme mit Gesten steuern und über einen Ordner im Dock Windows-Programme direkt starten.

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