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Rezension: Anleitung für Quark Xpress

08.12.2008 | 08:15 Uhr |

Professionelle DTP-Programme werden immer umfangreicher. Wer sich neu in Xpress 8 einarbeiten muss, sollte einen Crash-Kurs in Buchform probieren, bevor er viel Geld für eine Schulung ausgibt.

"Meinem ersten Eindruck nach ist Quark Xpress 8 die am leichtesten zu erlernende professionelle Seitenlayout-Anwendung für junge Designer". Mit diesem Zitat eines englischen Grafikers will Biedermann dem Leser die Scheu vor der Materie nehmen - über den Wahrheitsgehalt der Aussage darf man jedoch geteilter Meinung sein.

Das Wichtigste für Einsteiger

Kaum ein Grafiker kann es sich heute leisten, nur mit Xpress oder nur mit Indesign arbeiten zu wollen. Dabei ist es durchaus legitim, seinen Schwerpunkt eine der beiden Anwendungen zu setzen, man wird sich aber früher oder später mit dem Konkurrenzprodukt vertraut machen müssen. Und genau für solche Anwender, die Erfahrung mit dem Layouten am Mac haben, aber sich noch nicht in Xpress auskennen, oder nach einer langen Pause von einer früheren Version auf die aktuelle 8er umsteigen, ist das Praxishandbuch von Thomas Biedermann eine gute Investition.

Immerhin wird schon in den einleitenden Grundlagen verlangt, dass man mit Begriffen wie rahmenorientierter Layoutsoftware, Drag&drop oder Textpfaden vertraut ist. Anwender, die überhaupt ihre ersten Schritte im Layouten machen wollen, sollten vor der Lektüre ein zwei Tage einem erfahrenen Kollegen über die Schulter blicken.

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