892256

Xserve: Erster Geschwindigkeitstest

12.07.2002 | 17:20 Uhr |

In unserem ersten Test macht sich das moderne Hauptplatinendesign des flott arbeitenden Servers noch nicht bemerkbar.

München/Macwelt - Vorab können wir nun einen Gigahertz schnellen Xserve unter die Lupe nehmen. Mit unseren herkömmlichen Testverfahren messen wir zunächst, wie schnell der Xserve im Vergleich zu den aktuellen Desktop-Modellen ist. Dieser Vergleich hinkt zwar etwas, da wir den Xserve mit Server-unüblichen Programmen wie Apple Works, Cinema 4D oder iTunes testen, allerdings lassen sich so die technischen Merkmale der Desktop-Macs mit denen des Xserve am besten in der Praxis vergleichen. Dieser Test des Xserve ist deshalb um so interessanter, da die künftigen Profi-Rechner von Apple nach unserer Einschätzung ein sehr ähnliches Hauptplatinen-Design wie der Xserve haben dürfte. Einigen Spekulationen zufolge präsentiert Apples CEO Steve Jobs solche Rechner nächste Woche auf der Macworld Expo in New York, andere Quellen sprechen von einer Premiere im Spätsommer. Während wir hier einen ersten Blick auf die Installation des Xserve und seine Hardwaremerkmale werfen, werden wir in der nächsten Macwelt ausführlich über die Leistungsfähigkeit vom Xserve in Verbindung mit Mac-OS X Server einghehen.

Ausgepackt und angeschlossen


Für den Xserve braucht man einen tiefen Server-Schrank. Alle nötigen Schienen und Adapter für den Einbau legt Apple bei. Für den Einbau empfehlen wir, erst einmal die obere Abdeckung des Xserve zu entfernen. Diese Abdeckung kann man in den Server-Schrank schrauben und dann den Xserve wie eine Schublade einsetzen. Die beiden mächtigen Lüfter im Server verrichten ihre Arbeit sehr laut, ein schallgedämpfter Serverschrank schont hier die Administratoren-Ohren. Aber das laute Lüftergeräusch ist für einen Server dieser Klasse durchaus verzeilich.

Den Xserve einrichten


Nachdem wir den Karton des Xserve geöffnet haben, suchen wir vergebens nach einer Maus und Tastatur. Macht auch nichts, denn der Xserve lässt sich ja über das Netzwerk von einem anderen Mac aus einrichten und überwachen. Dazu muss man auf dem Client die dem Xserve beiliegende CD Admin Tools installieren. Mehrere Programme hat man danach im Utilities-Ordner, unter anderem Server Assistant und Server Admin. Für das erste Einrichten und die grundlegenden Funktionen verwendet man den Server Assistant, bei dem man zunächst die ersten 8 Zeichen der Seriennummer des Xserve und zum zweiten die elendig lange Seriennumer von Mac-OS X Server eingeben muss. Nun kann man auswählen, welche Dienste der Xserve bereitstellen soll. Mit dem Programm Server Admin hat man vielfältige Möglichkeiten, den Xserve einzurichten.
Neben der Möglichkeit, den Xserve per Remote zu administrieren, kann man auch einen Monitor und eine Tastatur am Xserve anschließen. Wir können den Xserve wie einen normalen Mac booten und arbeiten. Eine kleine Einschränkung haben wir festgestellt: Verbindet man im laufenden Betrieb den Xserve mit einem Monitor, stellt dieser lediglich die Auflösungen 800 x 600 und 1024 x 768 Pixel bei jeweils 60 Hz dar.

Der Xserve im Detail

0 Kommentare zu diesem Artikel
892256