Zubehör

iPad Case Pong

08.11.2012 | 16:59 Uhr | Peter Müller

Das Smart Case von Pong ist praktisch, hält aber zusätzliche Versprechen nicht ein

Reichlich großspurig klingt die Ankündigung des Herstellers Pong: Das iPad-Case würde die Wi-Fi-Strahlung, der der Nutzer ausgesetzt ist, um bis zu 83 Prozent reduzieren, durch die Bündelung der Strahlen aber gleichsam die Wi-Fi-Reichweite und den Datendurchsatz erhöhen. Mit verschiedenen Apps messen wir die Geschwindigkeit von Upload und Download mit und ohne Hülle und erkennen keine signifikanten Unterschiede, die außerhalb des Fehlerbereichs lägen. Im täglichen Gebrauch stellen wir eine eher  schlechtere Wi-Fi-Reichweite fest – und an Elektrosmog glauben wir ohnehin nicht.

Im Alltag erweist sich das iPad Case, das sich von Apples Smart Cases im Wesentlichen durch den vielfach faltbaren Deckel unterscheidet, als durchaus praktisch. Das iPad sitzt sicher in der Hülle und wird durch das Case nicht wesentlich schwerer. Den Deckel bringen nicht nur Origami-Talente dank zweier schräger Falze in fünf verschiedene Positionen und stellen das iPad im Hoch- und Querformat in verschiedene Winkel auf. Der Deckel weckt beim Öffnen das iPad auf, die Falze auf der Innenseite hinterlassen  Spuren auf dem Bildschirm, die sich aber wegputzen lassen.

Fazit

Wenngleich uns das Marketingversprechen als eine Luftnummer erscheint, das Pong iPad Case erfüllt seinen Zweck vorbildlich. Aber wir wollen es lieber als Schutzhülle und nicht als Zauberutensil betrachten.

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