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eMac - Aufgeschraubt und getestet

28.06.2002 | 13:36 Uhr |

In unserem ersten Test des eMac erweist sich die Darstellungsqualität seines 17-Zoll-Monitors als mittelmäßig und sein Lüfter als recht laut.

München/Macwelt - Einen günstigen G4-Mac für alle bietet Apple mit dem eMac an, seit der Mac-Hersteller vor einem Monat diesen Rechner auch regulär verkauft. Davor war der eMac nur dem Bildungsbereich vorbehalten, das "e" steht für Education. Doch schon vor einem Monat konnte jeder den eMac bestellen, wenn er gemogelt hat. Denn Apple vertraut beim Apple-Store für den Bildungsbereich lediglich auf die Ehrlichkeit der Angabe des Käufers, eine Überprüfung der Richtigkeit der Angaben findet nicht statt.
Die Konfiguration des frei erhältlichen eMacs unterscheiden von jener der eMacs für den Bildungsbereich. So bekommt man regulär nur einen eMac mit CD-Brenner, während die beiden "größeren" eMacs für den Bildungsbereich mit einem Combo-Laufwerk auftrumpfen. Statt des CD-Brenners lässt sich im Apple Store das Combo-Laufwerk leider nicht auswählen.

Im Praxistest


Im Test bestätigt sich unsere Vermutung aus der letzten Ausgabe der Macwelt, Seite 48, dass der eMac etwa die gleiche Leistung wie der 700 MHz schnelle TFT-iMac bietet. Beide Rechner weisen bis auf das jeweilige CD-Laufwerk die identischen technischen Daten auf, sowohl Prozessortyp, Taktrate von CPU und Systembus wie auch die verwendete Grafikkarte sind identisch. Zudem verwenden beide Rechnertypen die 40 GB große Festplatte Maxtor 4D040H2. So ausgestattet eignet sich der eMac wie der TFT-iMac für alle multimedialen Anwendungen wie iTunes, iPhoto und iMovie, die viel Prozessorleistung verlangen.

Grafik und Monitor


Der von Steve Jobs vollmundig angekündigte Abschied vom Röhrenmonitor muss warten. Im eMac, jüngster Spross Apples Rechnerflotte, zeigt ein 17 Zoll großer Röhrenmonitor von LG Electronics das Bild an. Der Monitor kommt in einem planen Bildschirm und schafft eine maximale Auflösung von1280 x 960 Punkten. Allerdings raten wir von dieser Auflösung ab, da die Bildwiderholrate gerade mal 72 Hz beträgt. Mit dieser Einstellung flimmert das Bild sichtbar. Vertretbar dagegen ist die zweithöchste Auflösung von 1152 x 960 Punkten, die der Monitor mit einer Bildwiderholrate von 80 Hz darstellt. Im Vergleich zu anderen planen Röhrenmonitoren bewegt sich die Darstellungsqualität des eMac-Displays am unteren Qualitätsende. Allerdings zeigt der eMac ein deutlich besseres Bild als der 15-Zoll-Röhrenmonitor des alten iMac.

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