Von Christian Möller - 19.05.2011, 10:45

iMac 27 Zoll von 2011 im Test

iMac 27 Zoll Core i5 mit 2,7 Gigahertz

Zwei Versionen mit riesigem 27-Zoll-Bildshirm bietet Apple vom neuen iMac-Modell an. Wir prüfen die preiswertere Konfiguration mit 2,7-GHz-Core-i5-CPU auf Hertz und Gigabyte.
Wer einen 27-Zoll-iMac haben möchte, muss mindestens 1.650 Euro investieren. Damit ist er 200 Euro teurer als die 21,5-Zoll-iMac. Die innere Ausstattung ist mit dem kleinen Bruder identisch. Man erhält neben dem riesigen Bildschirm, der 2.560 mal 1.400 Punkte auflöst, vier Gigabyte RAM, eine ein Terabyte fassende Festplatte mit 7.200 Umdrehungen pro Minute und den Intel Core i5 Prozessor, der mit 2,7 Gigahertz arbeitet. Als Grafikprozessor verbaut Apple auch hier den Radeon HD 6770M. Es handelt sich um eine Mobil-Variante, die etwas weniger Strom verbraucht und weniger Hitze produziert als vergleichbare Desktop-GPUs.
Optional bekommt man den iMac mit einer SSD-Festplatte die für deutlich kürzere Zeiten beim Booten und Starten von Programmen sorgt. Apple lässt sich diese Option allerdings saftig bezahlen. 500 Euro zahlt man für die 256 Gigabyte fassende SSD-Platte, wenn man sie im Austausch zum magnetischen Laufwerk bestellt. Will man beide Platten zusammen haben, zahlt man 600 Euro extra.
Dank Intel Core i5 Prozessor arbeitet der iMac mit vier Rechenkernen (statt zwei beim Vorgänger mit Core i3). Das sollte theoretisch für eine Verdoppelung der Rechenleistung sorgen. Das klappt aber nicht ganz, denn Intel hat die Taktfrequenz etwas zurückgedreht. Im Mittel messen wir hier zwischen 60 und 80 Prozent Leistungszuwachs.

CPU-Leistung

Rechenintensive Anwendungen, die Gebrauch von allen zur Verfügung stehenden CPU-Kernen machen, profitieren naturgemäß am meisten. Beim 3D-Rendern mit Cinebench erreicht der iMac 4,27 Cinebench-Punkte. Damit ist er 59 Prozent schneller als der Vorgänger mit Core-i3-CPU (3,2 Gigahertz). Alle Benchmark-Ergebnisse des iMac mit 2,7 Gigahertz finden Sie in der folgenden Übersicht:
Die Benchmarks zeigen: Beim Kodieren von MP3-Dateien in iTunes rechnet der iMac jedoch nur etwa acht Prozent schneller als sein Vorgänger. Der Grund: iTunes benutzt grundsätzlich nur zwei Rechenkerne beim MP3-Kodieren. Die beiden andern langweilen sich.
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