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iMac-Gigant mit 24-Zoll-Monitor

19.10.2006 | 13:11 Uhr |

Der Core-Duo-Prozessor von Intel, den Apple seit Anfang 2006 in den meisten Macs einsetzt, war erst der Anfang. Der Chipriese hat inzwischen einen Nachfolger parat, den der Mac-Hersteller seit kurzem in einer neuen iMac-Generation einsetzt. Auch den Mac Mini hat Apple kürzlich aufgewertet. Wir haben uns die Rechner im Testcenter näher angesehen.

Intels aktuelle Core-Microarchitecture hält Einzug in die Einsteiger-Macs. Der neue Chip hört auf den offiziellen Namen Core 2 Duo, bekannt ist er aber auch unter seinem Codenamen „Merom“. Dabei handelt es sich – wie schon beim Vorgänger – um eine Notebook-CPU, was Apple allerdings nicht davon abhält, sie in einem Desktop-Computer wie dem iMac einzusetzen.

In puncto Rechenleistung soll der Core 2 Duo laut Intel etwa 40 Prozent mehr Geschwindigkeit im Vergleich zum Vorgänger bringen. Apple sagt sogar eine Steigerung um das Doppelte voraus.

Intel bietet den Core-2-Duo-Chip in einigen Varianten an, die sich in der Taktfrequenz und in der Größe des Level-2-Caches unterscheiden. Der kleinste Prozessor arbeitet mit 1,83 Gigahertz Takt und greift auf zwei Megabyte Cache zurück. Daneben gibt es noch Versionen mit bis zu 2,33 Gigahertz Taktfrequenz, die über vier Megabyte Cache verfügen. Sämtliche neuen Features, die Intel mit der Core Microarchitecture (siehe Macwelt 9/2006, Seite 22) eingeführt hat, finden sich im Merom wieder. Damit bietet dieser Prozessor ein ähnliches Leistungsniveau wie die Server-CPU Xeon 5100, die Apple im Mac Pro einsetzt. Allerdings kann man den Merom nicht in einer Multichip-Umgebung verbauen. Es ist nur ein einziger Prozessor möglich, der jedoch intern mit zwei Kernen arbeitet. Im Gegensatz zum Xeon hat Intel beim Merom den Fokus auf Stromspar-Funktionen gelegt, weswegen man ihn auch, aber nicht ausschließlich, in mobilen Computern einsetzen kann. Macbooks oder Macbooks Pro rüstet Apple allerdings bis dato noch nicht mit diesem Chip aus, hier muss man noch mit dem Core Duo vorlieb nehmen.

Abgesehen vom Prozessor bleiben die iMacs technisch weitgehend unverändert. Bei fast allen Modellen gibt es nun ein Gigabyte RAM und eine 250 Gigabyte fassende Festplatte serienmäßig. Der maximale RAM-Ausbau liegt nun bei drei Gigabyte. Vier Gigabyte erreicht man selbst beim Einsatz von zwei Speichermodulen je zwei Gigabyte nicht, denn der Chipsatz adressiert maximal nur drei Gigabyte. So kann man etwas Geld sparen, indem man ein Modul mit zwei und ein Modul mit einem Gigabyte Kapazität einsetzt. Allerdings verliert man bei diesem unsymmetrischen Ausbau Speicherbandbreite, denn in diesem Fall arbeitet der Chipsatz nicht im schnelleren Dualchannel-Modus.

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