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iMac Intel 24 Zoll, 2,8 GHz

01.11.2007 | 11:06 Uhr |

Mit satten 2,8 Gigahertz stößt Apples Top-iMac in Gefilde vor, die bislang den Profi-Maschinen vom Typ Mac Pro vorbehalten waren. Wir fühlen dem 24-Zoll-Boliden auf den Zahn

iMac Intel 24 Zoll
Vergrößern iMac Intel 24 Zoll

Mit Verspätung erreicht uns Apples Top-Modell der neuen Aluminium-iMacs. Im Vergleichstest der letzten Ausgabe fehlte er deswegen noch. Erstmals verwendet Apple eine Intel-CPU vom Typ Core 2 Extreme. Wir klären, ob sich die zusätzlichen 400 Megahertz gegenüber dem Standard-modell auszahlen. Dieser brandneue Chip ist eigentlich für High-End-Notebooks konzipiert und wird im PC-Bereich von einigen Herstellern für genau diesen Zweck eingesetzt. Damit wollen die PC-Hersteller ihren Notebooks auch im leistungshungrigen Spielebereich die Tür öffnen.

Dass Apple diesen Chip in einem Desktop-Computer wie dem iMac verbaut, verwundert nur auf den ersten Blick. Denn schon der erste Intel-iMac basierte auf der Core Duo CPU mit dem Codenamen „Yonah“, die damals ebenfalls als Chip für Notebooks gedacht war.

Der Core 2 Extreme wird mit der höchsten Taktfrequenz betrieben, die derzeit in Notebook-CPUs zu haben ist. Mit 2,8 Gigahertz liegt der Chip 400 Megahertz über den iMacs und den Macbooks Pro. Im täglichen Betrieb fällt das kaum auf, doch wer rechenintensive Programme einsetzt, beispielsweise 3D-Rendering-Applikationen wie Cinema-4D oder Grafiksoftware wie Photoshop, wird den zusätzlichen Turbo schnell zu schätzen lernen. Alle anderen können sich die Zusatzkosten sparen, auch mit 2,4 Gigahertz fließt der iMac flüssig im Verkehr mit.

Mehr RAM und Plattenplatz

Satte 470 Euro Mehrpreis verlangt Apple für den 2,8-Gigahertz-iMac gegenüber dem Stadard-24-Zöller. Das erscheint auf den ersten Blick viel Geld für ein paar Megahertz mehr, doch man bekommt auch eine verbesserte Ausstattung. Statt einem Gigabyte RAM gibt es zwei Gigabyte und statt der 320 Gigabyte fassenden internen Festplatte bekommt man 500 Gigabyte. Doch mit einem Trick lässt sich Geld sparen. Wer im Apple Store zunächst das 2,4 Gigahertz-Modell auswählt, kann als BTO-Option den 2,8-Gigahertz-Chip einbauen lassen. Das kostet dann nur 240 Euro Aufpreis. Man erhält dann zwar nur 320 Gigabyte Festplattenplatz, aber das sollte für die meisten Fälle ausreichen.

Den RAM-Speicher kann man zudem leicht und günstig selber aufrüsten. Bei Online-Anbietern wie DSP bekommt man ein ein Gigabyte fassendes Modul für den iMac für etwa 40 Euro. Apple verlangt im Apple Store satte 140 Euro.

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