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iMaginator 1.0.

30.07.2005 | 21:14 Uhr |

Bildbearbeitung mit beeindruckenden Fähigkeiten, der noch einige Werkzeuge fehlen

imaginator
Vergrößern imaginator

iMaginator präsentiert sich als eigenwilliges, dabei interessantes Grafikprogramm. Die Software läuft erst ab Mac-OS X 10.4 und startet passender Weise mit dem vorgegebenen Bild eines Tigers. Knapp über 100 Filter und Effekte stehen dem Anwender zur Verfügung. Diese sind über eine Leiste am linken Fensterrand zugänglich. Bei passender Grafikkarte reagiert das Bild meist in Echtzeit auf den Einsatz eines oder mehrerer Effekte - iMaginator unterstützt die Core-Image-Technologie von Mac-OS X 10.4. Krümmen, Verfärben, Rastern, optisch Verfremden und vieles andere bietet der Bildbearbeiter, die meisten Filter und Effekte lassen sich über Schieberegler oder Anfasser im Bild verfeinern. Die Anwendung verschiedener Effekte kann man als Film ansehen oder im Quicktime-Format exportieren, sogar eine Kette von Effekten ist zum Wiedergebrauch speicherbar.

Auch ganz praktische Filter und Tools bietet das Produkt: Justieren von Gamma- und Farbwerten oder Schärfen des Bildes (Unscharf maskieren) sind damit rasch erledigt. Der Filter zum Reduzieren von Störungen ist ebenfalls brauchbar. iMaginator akzeptiert die gängigen Bildformate, mit PDF weiß das Programm seltsamerweise nichts anzufangen. Sehr einfach gelingt der Export in Standardformate wie JPEG oder TIFF. Dazu zieht man schlicht ein Symbol im vorher definierten Format in den Finder. Bei manchen Prozessen jedoch gerät das Bildtool ins Schlingern und kann sogar die Performance des gesamten Systems in den Keller bringen. Um sich wirklich gegen erprobte Bildbearbeitungen zu behaupten, fehlen dem Programm überdies wichtige Tools wie ein Rote-Augen-Werkzeug oder Reparaturpinsel. Die Filter-Paletten kleben fest am Fensterrand, was die Arbeit zuweilen unübersichtlich macht. Weder ein Dateibrowser noch ein Histogramm sind zu finden.

Fazit

Zum kreativen Arbeiten ist iMaginator beste Wahl - man überrascht sich mit den Ergebnissen immer wieder selbst. Kommen noch einige Grundfunktionen dazu, kann aus iMaginator ein Tool mit großer Zukunft werden. tha

Note: 2,1 gut

Vorzüge animiert zur kreativen Arbeit, einfaches Exportieren und Sichern von Effektreihen, unterstützt Spotlight sowie Core-Image-Technologie in Mac-OS X 10.4, fairer Preis

Nachteile einige Standardwerkzeuge fehlen, Probleme mit PDF-Dokumenten, keine Bildinformationen, Bildauflösung nicht definierbar, keine Integration mit iPhoto

Preis US$ 50

Technische Angaben

Systemanforderungen: Mac-OS X 10.4

Info Stone Design www.stone.com

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