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iMovie 7

04.09.2007 | 12:24 Uhr |

Ein Schritt vor, zwei zurück: Mit komplett neuer Oberfläche und intuitiver Bedienbarkeit, dafür aber deutlich funktionsreduziert, macht sich iMovie 7 kaum neue Freunde. Doch wo Schatten ist, ist auch Licht.

Adios Timeline! Filme werden nicht mehr in einer Zeitleiste sondern im Projektfenster montiert. Auch der Medien-Browser mit den kleinen Backförmchen musste der Mediathek weichen.
Vergrößern Adios Timeline! Filme werden nicht mehr in einer Zeitleiste sondern im Projektfenster montiert. Auch der Medien-Browser mit den kleinen Backförmchen musste der Mediathek weichen.

Es kommt (zum Glück) eher selten vor, dass Hersteller eine Software zwischen zwei Versionen komplett umstricken. Wenn dies der Fall ist, freuen sich meist die neuen Anwender, während alteingesessene User verzweifelt nach bekannten Fenstern und Funktionen suchen. Mit einer komplett neuen Oberfläche und einem komplett neuen Ansatz wird auch iMovie 7 zunächst viele bestehende Anwender verschrecken, während Einsteiger sich über soviel (neue) Einfachheit nur freuen können.

Wo ist die Timeline?

Auffällig ist zuerst, dass es keine Timeline mehr gibt, sondern der Film in einem rechteckigen Fenster montiert wird, ähnlich einem Album in iPhoto. Auch ist der bekannte Medienbrowser mit seinen kleinen Backförmchen verschwunden; stattdessen legt iMovie importierte Clips in der neuen „Ereignis-Mediathek“ ab, welche stark an iPhoto erinnert.

Kompatibel ist iMovie nach wie vor mit den Videoformaten DV und HDV. Neu hinzugekommen ist das Format AVCHD, das zunehmend Verbreitung findet. Allerdings werden hier nicht alle Kameras unterstützt. Vor dem Kauf einer AVHCD-Kamera empfiehlt sich ein Blick auf Apples Kompatibilitätliste. Auch werden neuerdings bandlose Camcorder unterstützt, die Material auf Festplatte, Flash-Speicher oder DVD sichern.

Hier hat der Anwender schon vor dem Import die Möglichkeit, Clips zu selektieren und nur die ausgewählten Aufnahmen in iMovie beziehungsweise auf der Festplatte zu speichern. Das Ziel der Speicherung muss übrigens nicht mehr derselbe Ordner sein, in dem auch das iMovie-Projekt liegt, sondern der Anwender kann frei zwischen internen und externen Speichermedien, zum Beispiel einer Firewire-Festplatte, wählen.

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