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Von Thomas Rau, Christian Möller - 19.03.2012, 10:57

iPad 3: Akkulaufzeit und Display

Das neue iPad im Test

Kaum angekündigt, schon im Handel - und ab in unser Testcenter. Zusammen mit unseren Kollegen der PC-Welt haben wir das neue iPad 3 genau untersucht - Lesen Sie hier die bisherigen Ergebnisse.
Auf den ersten Blick sieht das neue iPad 3 genauso aus wie das alte: Es ist genauso groß, alle Tasten und Anschlüsse sitzen dort, wo man sie auch beim iPad 2 findet. Auch am neuen iPad gib es nur einen Dockinganschluss, an der Unterseite, einen Kopfhöreranschluss oben sowie den Einschalter, die Lautstärkewippe und den Knopf für die Displaysperre. Beim Wi-Fi+4G-Modell kommt noch der Einschub für die Micro-SIM-Karte dazu.
Erst beim genauen Nachmessen fällt auf, dass das neue iPad 3 dicker und schwerer als der Vorgänger ist - allerdings nur minimal: Das iPad 2 ist 9 Millimeter dick, das neue iPad 9,65 Millimeter. Diesen Unterschied merkt man erst, wenn man die beiden Tablets direkt nebeneinander liegen oder man sie beide gleichzeitig in den Händen hält. Außerdem wiegt das neue iPad 667 Gramm (4G-Modell), das alte wiegt 606 Gramm in der 3G-Variante.
Trotz der veränderten Abmessungen passt zum Beispiel das Smart Cover von auch aufs neue iPad. Auch für anderes Zubehör dürfte es keine Veränderung geben: Der Docking-Anschluss bleibt gleich.

Die Kamera

Bei der rückseitigem Kamera hat Apple kräftig nachgebessert: Das war auch nicht schwer, denn die Kamera im iPad 2 ist die große Schwachstelle des Vorgänger-Modells. Jetzt schießt sie Fotos mit fünf Megapixeln (2592 mal 1936 Bildpunkte). Die Bilder zeigen knackige Farben und ein verhältnismäßig geringes Rauschen. Nichts verändert hat sich dagegen bei der Frontkamera. Diese arbeitet nach wie vor nur mit VGA-Auflösung. Damit hat Apple zwar einen Kritikpunkt beim iPad beseitigt. Allerdings wird das iPad wohl eher selten als Fotokamera zum Einsatz kommen. Eine bessere Frontkamera hätte dagegen hochwertigere Videotelefonate mit Facetime ermöglicht und wäre deswegen sinnvoller gewesen.
Videoaufnahmen sind mit der rückseitigen Kamera jetzt in Full-HD-Auflösung (1920 mal 1080) möglich. Sie zeigen kräftige Farben und aufgrund der hohen Auflösung auch viele Details. Der Fokus reagiert schnell. Bei schlechten Lichtverhältnissen wirken die Aufnahmen allerdings verrauscht.

Die Bedienung

Trotz der höheren Auflösung lässt sich das neue iPad ebenso flüssig bedienen wie das iPad 2. Das gilt fürs Blättern durch die Menüs wie für das Starten von Apps. Auch Fotosammlungen flitzen genauso flott durch die Finger, selbst in große Bilder zoomt das neue iPad per Pinch-Geste verzögerungsfrei hinein.
Beim Aufzoomen von Webseiten erkennt man höchstens für den Bruchteil einer Sekunde, wie das iPad die Schrift nachschärft. Das gleiche tut auch das iPad 2, nur sieht beim neuen Tablet das Ergebnis durch das extrem scharfe Schriftbild deutlich besser aus.
Bei der Benutzeroberfläche und beim Browser sorgt im Wesentlichen die verbesserte Grafikleistung des neuen iPad für das flüssige Bedienerlebnis. Anders ist es beispielsweise bei PDFs, wo CPU-Leistung abgefragt wird: Im Test benötigt das neue iPad rund zehn Sekunden für die Anzeige einer PDF-Seite. Je nach PDF baut es dabei die Seite erst Schritt für Schritt auf, oder das iPad stellt sofort die ganze Seite dar, schärft aber dann die Schrift absatzweise nach. Wie bei Webseiten und E-Books sieht das Ergebnis dann deutlich angenehmer aus als auf dem iPad 2. Trotzdem dauert es störend lange, durch ein PDF zu blättern.
Ähnliches gilt beispielsweise für Google Maps. Beim Verschieben der Karte braucht das neue iPad mehr Zeit, um Kartenmaterial nachzuladen und anzuzeigens. Das bremst vor allem, wenn man viel zoomt oder den Kartenausschnitt großflächig verschiebt.

Das iPad hört zu

Das neue iPad bringt zwar kein Siri mit. Mit der Diktatfunktion braucht man aber wenigstens für Texteingaben die Bildschirmtastatur nicht mehr zu benutzen. Im Test funktioniert die Spracherkennung ziemlich gut, ganz fehlerfrei erkennt das iPad aber auch bei deutlicher Aussprache den Text nicht. Für Korrekturen muss man dann auf jeden Fall die Tastatur bemühen. Das Erkennen des Textes läuft übrigens ähnlich wie bei Siri über eine Serverbindung ab. Versetzt man das iPad 3 in den Flugzeugmodus, verschwindet das Mikrofon-Symbol von der Tastatur und die Diktatfunktion fällt aus.
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