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Von Sonja Angerer - 12.10.2009, 14:35

iPhone-Alternative

Palm Pre am Mac

Rund 480 Euro muss man bei O2 für das Handy Palm Pre bezahlen - ohne Vertrag. Der Macwelt-Test zeigt bei der Zusammenarbeit mit Mac-OS X gemischte Resultate.

Selten wurden einem neuem neuen Smartphone ähnliche Qualitäten als "iPhone-Killer" nachgesagt wie dem Palm Pre - ab dem 13. Oktober 2009 ist es exklusiv bei O2 erhältlich. Ohne Vertrag ist es derzeit nur in Ratenzahlung für 481 Euro erhältlich: 1 Euro Anzahlung plus 24 Monatsraten à 20 Euro.

Schon das Auspacken macht Freude. Unter dem Karton von O2 ist der Palm Pre ähnlich liebevoll verstaut wie Apple-Produkte, allerdings minimalistischer: nur eine clever eingepasste Wellpapier-Schlange hält das mitgelieferte Netzteil mit USB-Kabel und die passende Tasche an ihrem Platz. Die runde Form erinnert an einen Handschmeichler, das Gerät ist mit 135 Gramm Gewicht hosentaschentauglich. Die ausziehbare Tastatur (deutsche Tastenanordnung QWERTZ) wirkt zwar für Männerhände klein, lässt sich aber dank des deutlichen Druckpunkts gut bedienen. Die Steuerung des 3,1 Zoll großen Touchscreen mit 320 x 480 Pixeln Auflösung über Gesten lernt man innerhalb einer Viertelstunde mit dem Lehrvideo, das der Pre beim ersten Hochfahren abspielt.

Synergy - (fast) alles synchron

Das neu entwickelte Betriebssystem Web OS ist multitaskingfähig - man kann mehrere Anwendungen zugleich öffnen und durchsuchen. Am eindrucksvollsten aber ist Synergy, die automatische Abgleichfunktion. Wer etwa bei Google Termin- und Adressdaten hinterlegt hat, bekommt mit der Angabe der Zugangsdaten innerhalb von Minuten all Daten und Mails auf den Pre. Eine vergleichbare Synchronisation ist mit den Adressdaten bei Facebook und mit jedem Server möglich, auf dem Microsoft Exchange läuft (E-Mail, Adressen, Termine).
Alle E-Mails, Kalender und Adressen aus diesen Quellen und sowie von Instant Messaging- und SMS-Nachrichten sieht man auf dem Pre jeweils in einer eigenen Software. Die Darstellung lässt sich zur besseren Übersicht aber nach Konten filtern. Wer seine iCal-, Adress- oder Entourage-Daten lieber lokal mit dem Mac synchronisiert, muss auf die Software The Missing Sync (rund 40 US-Dollar) zurückgreifen. The Missing Sync nutzt dafür eine WLAN- oder Bluetooth-Verbindung.
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