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iBluesky im Test: Mindmapping am iPhone

06.02.2009 | 14:50 Uhr |

Im App Store gibt es gleich mehrere Möglichkeiten, seine Gedanken übersichtlich zu sortieren. iBluesky verspricht PDF-Export und einfache Bedienung.

Für Projekte, Konzepte und Erledigungen ist es oft unerlässlich, seine gedanken zu sortieren und zu visualisieren. Zu diesem zweck wurde Mindmapping-Software entwickelt. Auch auf dem iPhone kann man seine Ideen strukturieren. Mit iBluesky gibt es eine einfache Möglichkeit, die Kreativität zu kanalisieren. Die Bedienung ist denkbar einfach. Auf dem Startbildschirm zeigt das Programm die angelegten Projekte an. Die Mindmaps selbst beginnen mit einem zentralen Knotenpunkt. Hier liegt der Ausgangspunkt einer jeden Mindmap.

iBluesky kann kopieren und ausschneiden. Der Export funktioniert per E-Mail
Vergrößern iBluesky kann kopieren und ausschneiden. Der Export funktioniert per E-Mail

In iBluesky wählt man einen Knotenpunkt und fügt mit dem Plus-Symbol einen neuen Arm hinzu. An jedem neuen Knotenpunkt können abermals neue Arme angelegt werden. Farben für Unterpunkte werden von der Software automatisch vergeben. Die Steuerung ist simpel. Die Mindmap wird mit den typischen iPhone-Gesten bewegt und herangezoomt. Besonders praktisch: iBluesky schaltet automatisch ins Querformat um, wenn man das Gerät dreht. Dies beherrschen nicht alle Mindmapping-Programme auf dem iPhone. Man kann einzelne Arme benennen, löschen, kopieren, ausschneiden und an anderer Stelle einfügen.

Hier hat das Programm Knotenpunkte übereinander gelegt
Vergrößern Hier hat das Programm Knotenpunkte übereinander gelegt

Die Arbeitsfläche ist groß genug, um auch umfangreiche Maps anzulegen. Allerdings ist der Bildschirm zu klein, um größere Projekte auf einmal überblicken zu können. Das Manko bei iBluesky: Man kann Unterpunkte und Arme nicht manuell verschieben. So kann es vorkommen, dass das Programm neue Punkte über ältere legt, was die Übersichtlichkeit zerstört. Will man dies ändern, muss man die überlagernden Punkte ausschneiden und neu einfügen, dann ist die Anordnung wieder sinnvoll gelöst. Positiv sind die Exportfunktionen. iBluesky kann die Projekte in zahlreiche Formate exportieren.

Dank Querformat hat man mehr Übersicht. Leider stören hier die Balken etwas
Vergrößern Dank Querformat hat man mehr Übersicht. Leider stören hier die Balken etwas

Diese werden per E-Mail versandt. Die E-Mail wird jedoch nicht direkt vom iPhone versendet, sondern über den Server des Unternehmens. Dies begründen die Entwickler damit, dass Apple keine E-Mails mit Anhängen direkt aus Programmen erlaube. Der Hersteller verspricht, keine E-Mailadressen zu sammeln. Sollten die Server des Anbieters einmal vom Netz sein, würde der Export nicht mehr funktionieren. iBluesky exportiert als PDF, PNG-Bild, Textdatei und als diverse Mindmapping-Formate. Sämtliche Dateiversionen sind an die versandte E-Mail angehängt.

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